Ludwigshafen: Schwangere Frau nach mutmaßlicher häuslicher Gewalt verletzt – Polizei spricht Annäherungsverbot aus

Ludwigshafen: Schwangere Frau nach mutmaßlicher häuslicher Gewalt verletzt – Polizei spricht Annäherungsverbot aus

 

 

Eine schwangere Frau soll in Ludwigshafen-Mitte von ihrem Partner angegriffen worden sein. Die Polizei ermittelt wegen häuslicher Gewalt und hat Schutzmaßnahmen für die Betroffene angeordnet.

Die Polizei wurde am Freitag, 29. Mai, gegen 19:30 Uhr zu einem Fall häuslicher Gewalt im Bereich Ludwigshafen-Mitte gerufen. Nach Angaben der Ermittler soll eine schwangere Frau von ihrem Partner körperlich angegriffen worden sein.

Nach bisherigen Erkenntnissen berichtete die Betroffene, dass es bereits in der Vergangenheit zu körperlichen Übergriffen gekommen sei. Aus Angst habe sie sich bislang nicht an die Polizei gewandt.

Am Freitag soll der Beschuldigte seiner Partnerin in den Bauch geschlagen haben. Die Frau äußerte gegenüber den Einsatzkräften die Sorge, dass die Folgen des Angriffs Auswirkungen auf ihre Schwangerschaft haben könnten.

Der Tatverdächtige war beim Eintreffen der Polizei bereits geflüchtet.

Polizei ordnet Schutzmaßnahmen an

Zum Schutz der Betroffenen wurden polizeiliche Maßnahmen eingeleitet. Nach Angaben der Polizei darf sich der Beschuldigte bis auf Weiteres weder der Frau noch der gemeinsamen Wohnung nähern. Zudem wurde ihm untersagt, Kontakt zu ihr aufzunehmen.

Die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.

Hilfe für Betroffene häuslicher Gewalt

Die Polizei weist darauf hin, dass Betroffene häuslicher Gewalt nicht allein sind. Neben der Strafverfolgung gehören Opferschutz und Hilfsangebote zu den zentralen Aufgaben der Sicherheitsbehörden. Bei allen Polizeidienststellen stehen speziell geschulte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung.

Wer von häuslicher Gewalt betroffen ist oder entsprechende Vorfälle beobachtet, sollte frühzeitig Hilfe in Anspruch nehmen. In akuten Gefahrensituationen ist umgehend der Polizeinotruf 110 zu wählen. Die Polizei sowie spezialisierte Beratungsstellen bieten Unterstützung und Schutz für Betroffene an.

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