Maxdorf: Weniger Unfälle, aber mehr Verletzte bei Zusammenstößen mit Personenschaden

Maxdorf: Weniger Unfälle, aber mehr Verletzte bei Zusammenstößen mit Personenschaden

 

 

Die Polizeiwache Maxdorf hat ihre Verkehrsunfallbilanz für 2025 veröffentlicht. Während die Gesamtzahl der Unfälle leicht zurückging, stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschaden geringfügig an.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiwache Maxdorf wurden im Jahr 2025 insgesamt 389 Verkehrsunfälle registriert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 2,5 Prozent. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden stieg hingegen leicht auf 39 Fälle an.

Insgesamt verunglückten 48 Menschen im Straßenverkehr. Damit ging die Zahl der Verletzten und Verunglückten gegenüber dem Vorjahr um 26,2 Prozent zurück. Erfreulich aus Sicht der Polizei: Im Jahr 2025 kam im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeiwache Maxdorf kein Mensch bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

Die Verkehrsunfallstatistik wurde erstmals unter Einbeziehung der neuen elektronischen Unfalltypensteckkarte EUSKA erstellt. Das seit Januar 2025 eingesetzte System soll die Qualität der Datenerfassung verbessern und die Auswertung modernisieren. Dadurch können Abweichungen zu früheren Jahresvergleichen entstehen.

Senioren seltener beteiligt

Deutlich rückläufig entwickelte sich die Unfallbeteiligung von Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren. Insgesamt wurden 106 Verkehrsunfälle unter Beteiligung dieser Altersgruppe registriert. Neun ältere Menschen verunglückten dabei.

Auch bei den über 75-Jährigen ging die Zahl der Unfallbeteiligungen zurück. Allerdings stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschaden innerhalb dieser Altersgruppe auf acht Fälle an. Insgesamt wurden sieben Personen verletzt.

Bei jungen Fahrenden zwischen 18 und 24 Jahren registrierte die Polizei 59 Verkehrsunfälle. Vier Personen dieser Altersgruppe verunglückten dabei.

Weniger Unfälle mit Kindern, Radfahrern und Motorrädern

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Kindern im Alter bis 14 Jahre sank auf vier Fälle. Dabei wurde ein Kind verletzt. Schulwegunfälle wurden im Jahr 2025 nicht registriert.

Auch bei Rad- und Pedelecfahrenden verzeichnete die Polizei einen Rückgang. Insgesamt wurden 17 Verkehrsunfälle registriert, bei denen neun Menschen verunglückten.

Die Zahl der Unfälle mit motorisierten Zweirädern sank ebenfalls. Sieben Verkehrsunfälle wurden erfasst, wobei sechs Nutzerinnen und Nutzer verletzt wurden.

E-Scooter-Unfälle nehmen zu

Wie in vielen anderen Bereichen der Region stieg auch im Zuständigkeitsgebiet der Polizeiwache Maxdorf die Zahl der Verkehrsunfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen an. Im Jahr 2025 wurden zwei entsprechende Unfälle registriert. In beiden Fällen kam es zu Personenschäden.

Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss ging auf drei Fälle zurück. Ein weiterer Unfall ereignete sich unter Drogeneinfluss. Nach Angaben der Polizei stand die fahrzeugführende Person dabei unter dem Einfluss von THC.

In sechs Fällen spielte Ablenkung eine Rolle bei der Entstehung von Verkehrsunfällen.

Abbiegefehler bleiben häufige Unfallursache

Zu den häufigsten Unfallursachen zählten weiterhin Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren. Insgesamt registrierte die Polizei in diesem Bereich 96 Fälle.

Die Zahl der Unfälle aufgrund nicht angepasster oder überhöhter Geschwindigkeit ging deutlich zurück und lag bei acht Fällen. Auch Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Lastkraftwagen nahmen ab. Insgesamt wurden 48 entsprechende Unfälle erfasst, bei denen vier Menschen verletzt wurden.

Prävention und Kontrollen im Fokus

Die Reduzierung von Verkehrsunfällen und deren Folgen blieb auch 2025 ein Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit. Neben Verkehrskontrollen setzte die Polizeiwache Maxdorf auf Präventionsarbeit und zielgruppenorientierte Aufklärung.

Besondere Aufmerksamkeit galt dabei der Risikogruppe der Seniorinnen und Senioren. Ergänzend wurden zahlreiche Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Insgesamt ahndeten die Einsatzkräfte 150 Geschwindigkeitsverstöße.

Die Polizei empfiehlt allen Verkehrsteilnehmenden eine defensive und vorausschauende Fahrweise. Besonders Ablenkung, Alkohol- und Drogeneinfluss sowie unangepasste Geschwindigkeit zählen weiterhin zu den größten Unfallrisiken im Straßenverkehr.

Die Polizeiwache Maxdorf ist für die Sicherheit von rund 20.000 Menschen zuständig. Zum Dienstgebiet gehören die Gemeinden Maxdorf, Fußgönheim, Birkenheide und Lambsheim.

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