Ein 46-Jähriger aus Mutterstadt suchte Ende Mai auf TikTok nach einem Kredit. Betrüger nutzten seine Daten und leiteten seinen Arbeitslohn auf ein fremdes Konto um.
Veröffentlicht am 04. August 2026 um 11:22 Uhr | Quelle: Polizeidirektion Ludwigshafen
Ein 46 Jahre alter Mann aus Mutterstadt ist nach einer Kreditsuche auf TikTok Opfer eines Identitätsmissbrauchs geworden.
Der Mann suchte Ende Mai 2026 über die Plattform nach einem Kredit in Höhe von 20.000 Euro. Dabei nahm er Kontakt zu einer vermeintlichen Kreditvermittlerin auf.
Nach Angaben der Polizei schickte der 46-Jährige der Frau über WhatsApp Fotos seines Personalausweises und seiner Gehaltsabrechnung. Unmittelbar danach brach der Kontakt ab.
Anfang August bemerkte der Mann, dass sein Arbeitslohn nicht auf seinem Konto eingegangen war. Im Gespräch mit seinem Arbeitgeber stellte sich heraus, dass Unbekannte die zuvor übermittelten persönlichen Daten verwendet hatten.
Die Täter sollen sich per E-Mail als der Arbeitnehmer ausgegeben und dem Arbeitgeber eine neue Bankverbindung mitgeteilt haben. Daraufhin wurde der Arbeitslohn auf ein ausländisches Konto überwiesen, das nicht dem 46-Jährigen gehörte.
Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem Betrugsfall aufgenommen.