Speyer: Ermittlungen nach gemeldetem Angriff – Verdacht auf vorgetäuschte Straftat

Speyer: Ermittlungen nach gemeldetem Angriff – Verdacht auf vorgetäuschte Straftat

Speyer: Ermittlungen nach gemeldetem Angriff – Verdacht auf vorgetäuschte Straftat

Nach einem im Februar gemeldeten Angriff in Speyer haben Ermittlungen der Polizei erhebliche Zweifel am geschilderten Geschehen ergeben. Gegen einen 45-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat ermittelt.

Wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz und die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) mitteilen, hatte ein 45-jähriger Mann am 13. Februar 2026 angegeben, auf einem Mitfahrerparkplatz in Speyer von zwei Männern angegriffen, verletzt und rassistisch beleidigt worden zu sein.

Die Kriminalpolizei Ludwigshafen nahm daraufhin Ermittlungen auf. Im Verlauf der Untersuchungen ergaben sich nach Angaben der Ermittler jedoch erhebliche Zweifel an der Darstellung des Mannes.

Auswertung von Mobilfunkdaten

Insbesondere die Auswertung von Daten der Mobiltelefone des 45-Jährigen sowie seiner Lebensgefährtin führte laut Polizei zu dem Ergebnis, dass sich der geschilderte Vorfall mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ereignet hat.

Vor diesem Hintergrund wurde gegen den Mann ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Leserhinweis: Wer eine Straftat vortäuscht, macht sich selbst strafbar. Die Polizei weist darauf hin, dass falsche Angaben Ermittlungen binden und echte Notfälle verzögern können.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz vom 17.03.2026.