Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Speyer haben Ermittler umfangreiche Betäubungsmittel, Bargeld und Mobiltelefone sichergestellt. Gegen einen 32-jährigen Tatverdächtigen wurde wegen des Verdachts des Drogenhandels Untersuchungshaft angeordnet.
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) durchsuchten Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Rheinpfalz am Donnerstagmorgen, 2. Juli 2026, die Wohnung eines 32-jährigen Mannes in Speyer. Vorausgegangen waren umfangreiche Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen.
Im Rahmen der Durchsuchung stellten die Ermittler nach Angaben der Behörden rund 650 Gramm Kokain, etwa 500 Gramm Amphetamin sowie rund 1,5 Kilogramm Marihuana sicher. Darüber hinaus wurden mehrere Mobiltelefone und Bargeld in Höhe von rund 8.600 Euro beschlagnahmt.
Haftrichter ordnet Untersuchungshaft an
Der 32-Jährige wurde nach der Durchsuchung vorläufig festgenommen und anschließend einem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) wurde Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Kokain, Amphetamin und Cannabis in nicht geringen Mengen angeordnet.
Der Beschuldigte wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei dauern an. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.