Heidelberg
Heidelberger Medizin-Studierende erneut absolute Spitze in Deutschland

Starke Leistung beim medizinischen Staatsexamen: Die Studierenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg erreichen im Physikum deutschlandweit Platz 1 – und das bereits zum fünften Mal in Folge.
Heidelberg. Im ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfungen haben die Studierenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg erneut exzellent abgeschnitten. Im sogenannten Physikum, der medizin-theoretischen Staatsexamens-Prüfung, erreichten sie deutschlandweit Platz 1 – zum fünften Mal in Folge.
Mit durchschnittlich 78,7 Prozent richtig beantworteten Fragen behaupteten die Heidelberger Studentinnen und Studenten ihre Spitzenposition. Ihre Ergebnisse liegen 8,6 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt.
Deutlicher Vorsprung vor Freiburg
Die zweitplatzierten Prüflinge aus Freiburg folgen mit 75,4 Prozent und damit mehr als drei Prozentpunkte hinter Heidelberg. Münster erreicht mit 73,9 Prozent Platz drei, gefolgt von Lübeck mit 73,6 Prozent. Mannheim und Tübingen teilen sich mit jeweils 73,3 Prozent den fünften Platz.
„Ich gratuliere unseren Studentinnen und Studenten sehr herzlich zu diesen herausragenden Leistungen. Es freut mich sehr, dass die Heidelberger Studierenden weiterhin weit überdurchschnittliche Ergebnisse im Physikum erzielen“, sagt der Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, Professor Michael Boutros.
„Dies unterstreicht, dass die Dozentinnen und Dozenten unserer Fakultät eine exzellente Lehre bieten“, so Boutros.
In fünf von sechs Prüfungsblöcken bundesweit an der Spitze
Die Prüfungsleistungen der Heidelberger Studierenden waren dabei durchweg exzellent. Das Physikum umfasst sechs Blöcke: Anatomie, Biologie, Chemie und Biochemie/Molekularbiologie, Physik, Physiologie sowie Psychologie/Soziologie.
In fünf dieser Bereiche beantworteten die Heidelberger mehr Fragen richtig als die Medizinstudierenden aller anderen medizinischen Fakultäten in Deutschland.
Lediglich im Prüfungsblock Anatomie wurde die Bestmarke verpasst. Hier erreichten die angehenden Ärztinnen und Ärzte aus Heidelberg hinter Freiburg und Münster den dritten Platz – mit einem Ergebnis von 80,3 Prozent.
96,6 Prozent bestehen das Physikum
Auch bei der Bestehensquote erreichten die Heidelberger Medizinstudierenden eine bundesweite Bestmarke: 96,6 Prozent von ihnen bestanden das Physikum. An keiner anderen Fakultät fielen nach den vorliegenden Ergebnissen so wenige Prüflinge durch.
Zum Vergleich: Deutschlandweit haben 10 Prozent der Prüflinge das Physikum nicht bestanden.
Zehnmal Spitze in zwölf Jahren
Herausragende Ergebnisse im medizin-theoretischen Staatsexamen haben an der Medizinischen Fakultät Heidelberg Tradition. In den Prüfungen der zurückliegenden zwölf Jahre mussten die Heidelberger Studierenden demnach lediglich zweimal die Spitzenposition abgeben: 2021 sowie 2026 erreichten sie jeweils Platz zwei.
Bereits seit 2008 gehört die Heidelberger Medizinische Fakultät bei den Ergebnissen der Physikum-Prüfungen konstant zu den besten drei Fakultäten Deutschlands.
„Diese Erfolgsgeschichte zeigt, dass einerseits unser Lehrkonzept aufgeht und dass es uns andererseits gelingt, die Lehre fortlaufend weiterzuentwickeln“, sagt Professor Hans-Christoph Friederich, Studiendekan an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg.
Vom theoretischen Wissen in die klinische Ausbildung
Das Physikum steht am Ende des vorklinischen Studienabschnitts. Bis dahin lernen die Studierenden im Regelstudiengang vier Semester lang medizin-theoretische Inhalte.
Anschließend folgt der klinische Studienabschnitt. In diesem beginnen die Studentinnen und Studenten mit der patientennahen medizinischen Lehre.
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