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SV Waldhof erwartet FC Carl Zeiss Jena

(Foto: Spowo) Timo Königsmann (links) und Bernhard Trares erwarten am Sonntag den FC Carl Zeiss Jena
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(GM) Am kommenden Sonntag hat der SV Waldhof den FC Carl Zeiss Jena zu Gast. Der Anpfiff im Carl-Benz-Stadion erfolgt um 14:00 Uhr, Schiedsrichter der Begegnung ist Robert Hartmann.

Mit dem Punktgewinn bei den Münchener Löwen zeigte sich Torhüter Timo Königsmann zufrieden. „Wir gerieten in Rückstand und haben gegen einen sehr starken Gegner noch ein Unentschieden geholt. Die Mannschaft hat das sehr gut gemacht. Ich denke, wir können zufrieden sein.“

Gerade weil der FC Carl Zeiss am Tabellenende steht, erwartet Timo Königsmann eine Mannschaftwarnt, die um jeden Meter kämpfen wird. „Es geht für Jena bereits um alles oder nichts.

Auch SVW-Trainer Bernhard Trares lässt sich vom Tabellenstand der Gäste nicht täuschen. „Es wird das letzte Spiel von Interimstrainer Rene Klingbeil sein (der keine Fußballlehrer-Lizenz hat), also hat die Begegnung so etwas wie ein Endspiel und hat etwas von Pokalspiel-Charakter. Für uns ist es wichtig, dass wir den Kampf annehmen, aber trotzdem unsere spielerische Note durchsetzen.“

Sorgen machen dem Coach momentan Marcel Seegert und Michael Schultz, die beide angeschlagen sind und zwei Tage nicht trainieren konnten. Ob sie einsatzfähig sind muss abgewartet werden. Marcel Hofrath würde sich als Alternative anbieten. Mit der ihm einen unaufgeregten Art, begegnet Bernhard Trares aber auch diesem Problem: „Wir werden dafür Lösungen finden. Das macht uns aus. Mit unserem Wir-Gefühl und durch unser positives inneres Verhältnis haben wir so ähnliche Situationen schön öfters überstanden.“

Möglicherweise kann Trares wieder Maurice Deville, der inzwischen schmerzfrei ist, in der Startformation auflaufen lassen. Für Neuverpflichtung Gerrit Gohlke wäre ein Einsatz noch zu früh. „Ihm fehlt noch etwas die Vorbereitung“, erklärt der Trainer dazu. „Zudem ist er natürlich noch nicht so gut in die Abläufe integriert. Das braucht noch etwas Zeit.“

Aus dem Testspiel gegen Fortuna Heddesheim, am vergangenen Dienstag, hat Bernhard Trares wertvolle Erkenntnisse gezogen und strebt weitere Spiele dieser Art an. „Solche Spiele sind besser als nur Training. Diese Mannschaften gegen alles, um gegen uns gut auszusehen.“ Und dass das Wetter schlecht war, findet der Coach auch in Ordnung. „Das härtet die Spieler ab“, sagt er mit leichtem Grinsen. „Wer einmal bei Schneeregen und Sturm gespielt hat, der wird einen leichten Nieselregen später als Superwetter empfinden.“

Die Einschätzung, dass seine Mannschaft als „kleiner“ Favorit in dieses Spiel geht, kann Bernhard Trares nachempfinden. „Schon einmal wegen der Tabellensituation. Aber trotzdem müssen wir konzentriert sein. Mit reden allein kann man kein Spiel gewinnen. Wir müssen rausgehen und unser Spiel durchsetzen.“

Ob er am Sonntag seinen Kasten sauber halten kann, ist für Timo Königsmann nicht vorrangig wichtig. „Natürlich ist es für einen Torhüter immer gut, wenn er kein Gegentor bekommt. Aber ich nehme auch einen 4:3-Sieg. Wenn man als Torhüter drei Tore bekommt, bedeutet das nicht automatisch, dass man schlecht gespielt hat. Grundsätzlich steht aber für die Mannschaft ein Sieg über allem.“

Etwa 7.000 Zuschauer werden am Sonntag im Carl-Benz-Stadion erwartet.

SV Waldhof Mannheim – FC Carl-Zeiss Jena
Sonntag, 16. Februar, 14:00 Uhr
Carl-Benz-Stadion, Mannheim

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