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SV Waldhof reist zum Derby nach Kaiserslautern

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Patrick Glöckner: Die Mannschaft ist heiß auf das Derby, der Druck liegt bei Kaiserslautern
(GM) Bereits am 4.Spieltag der neuen Saison kommt es zum brisanten Derby zwischen dem SV Waldhof und dem 1.FC Kaiserslautern. Am Samstag muss die Mannschaft von Patrick Glöckner im Fritz-Walter-Stadion antreten. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr, insgesamt dürfen 7.500 Fans der Lauterer das Spiel im Stadion verfolgen.

Zwei Tage hatten die Waldhof-Spieler nach dem Spiel gegen Türkgücü München frei. „Das hatten wir bereits zuvor so abgesprochen“, verrät Patrick Glöckner vor dem Spiel gegen die roten Teufel. „Das hat den Spielern auch einmal gut getan. Jetzt sind wir wieder aufgeladen und bereit für das Derby.“

Der Waldhof-Coach erklärt, schon einige Derbys erlebt zu haben, „aber noch keines in diesem Ausmaß“. Am Tag zuvor berichtete auch der neue Trainer der Lauterer, Jeff Saibene, von der besonderen Stimmung vor dem Spiel gegen den SV Waldhof. „Wir wollen unsere Fans am Samstag glücklich machen“, hatte Saibene in der Pressekonferenz am Donnerstag versprochen. „Das wollen wir auch“, hält Patrick Glöckner dagegen, weist aber auch darauf hin, dass der 1.FCK, der seine Fans im Rücken hat, dadurch natürlich Vorteile hat. „Was die Fans ausmachen, haben wir am Samstag gegen Türkgücü gesehen“, Glöckner. „Wir lagen dreimal in Rückstand, aber unsere Fans haben uns klasse unterstützt; sie haben auch einen Anteil daran, dass wir jedes Mal den Ausgleich noch schafften. Dieses Mal ist Kaiserslautern im Vorteil, aber das ist nun einmal so, daran können wir nichts ändern. Trotzdem wollen wir das Spiel natürlich auf Teufel komm` raus gewinnen.“ Dabei muss der Waldhof-Coach schmunzeln. „Auf Teufel komm` raus – gegen Lautern passt das sogar.“

Da mehrere Stammkräfte verletzt sind, muss Patrick Glöckner weiter improvisieren; gut möglich, dass gegen Kaiserslautern Joseph Boyamba in der Startformation steht. Jesper Verlaat und Gerrit Gohlke sind inzwischen wenigstens wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Leider ist es uns nicht gelungen“, so der Coach, „zum Ende der Transferperiode uns so zu verstärken, wie wir uns das gewünscht haben, gerade auch weil der Kader durch die vielen Verletzungen etwas angeschlagen ist. Leider steht unser Neuzugang Anthony Roczen noch nicht zur Verfügung. Vielleicht bietet sich ja aber noch der eine oder andere vereinslose Spieler an.“

Dass der SV Waldhof Andis Shala noch abgegeben hat, nennt Glöckner „eine menschliche Geste von uns. Er hat den Wunsch geäußert, nach Chemnitz zu wechseln und dem haben wir entsprochen.“

1.FC Kaiserslautern – SV Waldhof Mannheim
Samstag, 10. Oktober, 14:00 Uhr
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern

 

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