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SV Sandhausen zu Gast beim SC Paderborn

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„Wir sind überzeugt, dass der Trainerwechsel einen neuen Impuls freisetzen kann“
Sandhausen. Mit dem Interims-Trainerduo Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits bereitet sich der SV Sandhausen nach der Freistellung von Michael Schiele zu Wochenbeginn auf das anstehende Spiel in der 2. Liga beim SC Paderborn (Samstag, 20. Februar, 13 Uhr) vor. Kleppinger sowie Mikayil Kabaca, Sportlicher Leiter des SVS, äußerten sich am Donnerstagvormittag zur aktuellen Entwicklung am Hardtwald.

Kabaca nach Schiele-Freistellung: „Die Ergebnisse haben leider gefehlt“
Am Montag hatte sich der SVS im Anschluss an eine intensive Analyse der Partie gegen den Karlsruher SC dazu entschieden, Trainer Michael Schiele von seinen Aufgaben freizustellen. Kabaca nahm dazu auf der Pressekonferenz Stellung: „Aufgrund der Ergebnisse in den vergangenen Wochen mussten wir diese Entscheidung treffen. Ich möchte mich bei Michael für seine intensive Arbeit beim SVS bedanken. Er hat die Mannschaft weiterentwickelt und dahin gebracht, dass sie sich in den Spielen wieder mehr Chancen erarbeitet. Die Ergebnisse haben aber leider gefehlt. Auch, weil es sich wie ein roter Faden durch die Saison zieht, dass die Mannschaft Rückschläge nur schwer verarbeitet, so wie zuletzt gegen den Karlsruher SC. Daran müssen wir nun unbedingt arbeiten.“

Interimslösung Kleppinger/Kulovits genießt das volle Vertrauen
Die Vorbereitung auf das nun anstehende Spiel beim SC Paderborn haben Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits übernommen, die unter Schiele als Co-Trainer gewirkt hatten. Am Dienstag arbeiteten die SVS-Profis erstmals unter dem neuen Duo auf dem Trainingsplatz. Kabaca: „Für uns war sofort klar, dass wir mit Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits in das Spiel gegen den SC Paderborn gehen werden. Es ist eine Interimslösung, die aber unser volles Vertrauen genießt. Der Fokus liegt zu 100 Prozent auf dem Paderborn-Spiel. Wir sind überzeugt, dass der Trainerwechsel einen neuen Impuls freisetzen kann.“

Künftige Ausrichtung auf der Trainerposition: „Wir erledigen unsere Hausaufgaben“
Während sich „Kleppo“ und „Kulo“ um die sportliche Vorbereitung auf das Paderborn-Spiel kümmern, laufen im Hintergrund die Arbeitsprozesse hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung auf der Trainerposition auf Hochtouren, wie Kabaca erläuterte: „Natürlich erledigen wir unsere Hausaufgaben und sondieren den Markt. Wir denken in alle Richtungen, nehmen alle Informationen auf und haben ein klares Profil im Kopf. Zunächst zählt für uns aber das Paderborn-Spiel. Nach dieser Partie sehen wir weiter.“

„Kleppo“, „Kulo“ und die Rückkehr zu den Basics
Für Gerhard Kleppinger, dessen Aufgaben im Nachwuchsleistungszentrum des SVS vorerst ruhen, sowie Stefan Kulovits gilt es derweil, die Mannschaft einerseits optimal auf den kommenden Gegner vorzubereiten, andererseits jedoch auch an gewissen Stellschrauben zu drehen, um den Umschwung einzuleiten. „Wir haben uns in den vergangenen Tagen auf die Basics konzentriert, die uns beim SV Sandhausen immer stark gemacht haben: Kompaktheit, ein starkes Zweikampfverhalten, ein gutes Verhalten in der eigenen Box. Aber natürlich können wir in drei bis vier Tagen auch keine Wunderdinge erwarten“, gewährte Kleppinger einen Blick in die Trainingsarbeit seit Dienstag.

Im Trainerduo „haben beide den Hut auf“
Es gehe nun auch darum, der Mannschaft den nötigen Ruck zu geben. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben, wie Kleppinger schilderte: „Mental ist das Team in einem guten Zustand, wir haben ein gutes Gefühl in der Kabine. Jeder Spieler zieht mit.“ Er selbst habe nicht eine Sekunde lang überlegen müssen, ob er die Aufgabe als Interimstrainer beim SVS übernehmen wird, so der 62-Jährige: „Mir war sofort klar, dass ich in dieser Situation helfen kann und helfen werde.“ Zur Aufgabenaufteilung mit Kulovits betonte Kleppinger: „Wir haben beide den Hut auf, besprechen die Vorgehensweise für das Training gemeinsam und verteilen dann die anfallenden Aufgaben.“

Mit einem einfachen, aber guten Plan gegen den SC Paderborn
In Paderborn erwartet den SVS eine anspruchsvolle Aufgabe. „Der SC Paderborn verfügt über einen spielstarken Kader, der eine hohe Intensität gehen kann. Mit Steffen Baumgart ist der Trainer schon sehr lange am Werk, seine Handschrift ist klar zu erkennen. Jeder Spieler beim SC Paderborn will immer den Ball haben. Eine Mannschaft, die von hinten herausspielt, die schnell in Umschaltsituationen kommt. Da müssen wir dagegenhalten. Wir haben der Mannschaft einen einfachen, aber guten Plan mit auf den Weg gegeben und sind zuversichtlich, dass wir am Ende etwas Zählbares mitnehmen können“, so Kleppinger vor der Partie beim aktuellen Tabellenzehnten.

Biada, Nartey und Wulle fallen aus – Einsätze von Scheu, Rossipal und Kister fraglich
Zum Personal: Der SVS muss in Paderborn auf die angeschlagenen oder verletzten Julius Biada, Nikolas Nartey und Rick Wulle verzichten. Letzterer wurde in dieser Woche erfolgreich an der Schulter operiert. „Auch von dieser Stelle möchte ich Rick alles Gute und eine schnelle Genesung wünschen. Hinter einigen Spielern stehen zudem noch Fragezeichen“, führte Kleppinger weiter aus und nannte die Namen Robin Scheu sowie Alexander Rossipal, der gegen den Karlsruher SC angeschlagen ausgewechselt worden war, und Tim Kister, der bereits gegen den KSC im Kader gefehlt hatte.

SC Paderborn gegen SV Sandhausen - live im Hardtwald Hörfunk
Die Partie des SVS beim SC Paderborn wird im Fanradio des SVS, dem Hardtwald Hörfunk, präsentiert von der Klinger & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft, live übertragen. Die Reportage beginnt am Samstag etwa zehn Minuten vor dem Anpfiff, also gegen 12:50 Uhr. Alle Informationen und den Livestream finden Sie auf unserer offiziellen Webseite unter: https://svs1916.de/aktuelles/hardtwald-hoerfunk.html

SV Sandhausen 1916 e.V.

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