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SV Sandhausen – VfL Osnabrück 3:0

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Wichtiger Sieg: SVS bezwingt den VfL Osnabrück
Der SV Sandhausen feiert am 23. Spieltag einen wichtigen Heimsieg. Gegen den VfL Osnabrück behalten die Kurpfälzer mit 3:0 (1:0) die Oberhand.

Kister zurück in der Startelf
Im Vergleich zur Partie beim SC Paderborn ist Tim Kister in der ersten Elf der Sandhäuser mit dabei. Er ersetzt den gelbgesperrten Aleksandr Zhirov.

Kulovits in Quarantäne
Gegen den VfL Osnabrück ebenfalls nicht mit dabei sein kann Stefan Kulovits. Der Interimstrainer, der den SVS derzeit gemeinsam mit Gerhard Kleppinger coacht, wurde am Freitag im Rahmen der Spieltags-Testung positiv auf das Corona-Virus getestet, dies hat ein weiterer Test am Samstag bestätigt. Der Österreicher befand sich seit Freitag in Quarantäne und wird mittlerweile im Krankenhaus behandelt.

Taktische Kontinuität: Wieder im 3-5-2-System
Taktisch setzt der SVS auf Kontinuität und bleibt beim 3-5-2-System. Gerrit Nauber, Tim Kister und Nils Röseler bilden die Abwehrreihe. Auf den Außenpositionen kommen Diego Contento links und Dennis Diekmeier rechts zum Einsatz. Im defensiven Mittelfeld spielt Janik Bachmann, vor ihm verdichten Denis Linsmayer und Besar Halimi das Zentrum. Als Doppelspitze laufen Alexander Esswein und Kevin Behrens auf.

Esswein trifft vom Punkt aus zum 1:0 – VfL in Unterzahl
Der SVS startet mit viel Elan in die Partie und setzt von Beginn an Akzente. Die erste Gelegenheit ergibt sich für Diekmeier, der es nach einer Flanke von links mit einem Seitfallzieher versucht, den Ball jedoch nicht aufs Tor bringt (2.). Kurz darauf gehen die Sandhäuser mit einem Foulelfmeter, den Esswein in die rechte Ecke versenkt, mit 1:0 in Führung (6.). Zuvor hatte der Osnabrücker Susac Angreifer Behrens mit einer Notbremse im Strafraum zu Fall gebracht und dafür die Rote Karte gesehen.

SVS sehr ballsicher
In Überzahl zeigen die Sandhäuser vor der Pause einen sehr ballsicheren Auftritt. Der SVS hält den Gegner vom eigenen Tor entfernt. Selbst dringen die Kurpfälzer in der Offensive allerdings ebenfalls selten durch. Die dritte SVS-Chance hat Röseler in 34. Minute, dessen Fernschuss jedoch über das Tor geht. Es bleibt zur Pause bei der 1:0-Führung für die Schwarz-Weißen.

Offensivbemühungen werden zwingender
Im zweiten Durchgang werden die Offensivbemühungen des SVS zwingender, die Torabschlüsse häufen sich. Zunächst verfehlen Kister (48.), Halimi (52.) und Esswein (56.) das Ziel mit ihren Fernschüssen jedoch noch, eine scharfe Hereingabe von Contento findet in der 52. Minute zudem keinen Abnehmer.

Wieder per Elfmeter: Diesmal trifft Behrens
Das beruhigende 2:0 markiert der SVS schließlich mit seinem zweiten verwandelten Foulelfmeter. Nach einer Halimi-Ecke ringt der Osnabrücker Ulrich Taffertshofer SVS-Verteidiger Röseler zu Boden. Den fälligen Strafstoß nutzt Behrens, um den Vorsprung auszubauen. Er schickt den Ball in die linke Ecke (63.).

Beste Osnabrücker Phase, doch der SVS hält dicht
Zwar haben die Osnabrücker direkt nach dem zweiten Sandhäuser Treffer ihre offensiv beste Phase des Spiels und bringen das Tor der Schwarz-Weißen bei zwei Gelegenheiten in Bedrängnis. Den Freistoß von Gugganig partiert Stefanos Kapino jedoch sicher (66.), nach der anschließenden Ecke klärt dann Behrens den Ball von der Linie (67.).

Joker Klingmann macht mit dem 3:0 alles klar
Der SVS wechselt kurz darauf erstmals und das doppelt, Patrick Schmidt und Erik Zenga kommen für Esswein und Halimi in die Partie. Später wirken auch Ivan Paurevic und Philipp Klingmann als Einwechselspieler mit. Die frischen Impulse zahlen sich aus: Der SVS erhöht in der Schlussphase noch mal den Druck. Bei einer Chance bleibt Behrens zunächst noch hängen (80.). In der 88. Minute gelingt dann dem eingewechselten Klingmann nach Flanke von Diekmeier mit einer Direktabnahme das 3:0. In der Schlussminute verpasst es der SVS dann nochmals nachzulegen. Schmidt vergibt einen Elfmeter, VfL-Torhüter Moritz Nicolas, der den Angreifer zuvor zu Fall gebracht hatte, kann parieren. Kurz darauf darf sich der SVS über den 3:0-Sieg und drei wichtige Zähler freuen.

Weiter geht’s für den SVS am Sonntag, den 7. März, mit dem Auswärtsspiel gegen Eintracht Braunschweig. Die Partie im Eintracht-Stadion wird um 13:30 Uhr angepfiffen.

SV Sandhausen – VfL Osnabrück 3:0 (1:0)
Sandhausen: Kapino – Nauber, Röseler, Zhirov – Diekmeier, Contento (84. Klingmann) – Halimi (69. Schmidt), Linsmayer (82. Paurevic), – Esswein (69. Zenga), Behrens.
Osnabrück: Nicolas – Gugganig, Susac, Trapp – Blacha (43. Bapoh), U. Taffertshofer – Ajdini (78. Müller), Heider – Kerk (46. Reichel), Santos, Schmidt (20. Henning).
Tore: 1:0 Esswein (6., Foulelfmeter), 2:0 Behrens (63., Foulelfmeter), 3:0 Klingmann (88.); Rote Karte: Susac/Osnabrück (5., Foulspiel).

Die Stimmen zum Spiel:
Jürgen Machmeier: Wir mussten lange auf das 2:0 warten und haben dementsprechend lange gezittert. Wir waren heute aber von Beginn an im Spiel drin und sind mit einer großen Überzeugung aufgetreten. Wir haben Abstiegskampf gezeigt, jeder hat für jeden gekämpft. Hinten haben wir wenig zugelassen, es ist absolut positiv, dass wir die Null gehalten haben. Die Mannschaft hat für Stefan Kulovits gespielt, der positiv auf Corona getestet wurde und dem wir gute Besserung wünschen. Die Spieler haben sich klar für Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits ausgesprochen und sich dadurch auch selbst das Alibi genommen. Es ist für uns der richtige Weg, jetzt nicht noch einen neuen Trainer zu holen, der drei, vier Wochen braucht, bis er alles im Verein kennengelernt hat. Vielen Dank auch an unsere Fans, die uns vor dem Spiel super unterstützt und gepusht und dabei den Abstand gewahrt und Masken getragen haben. So stelle ich mir den Zusammenhalt in Sandhausen vor. Im Abstiegskampf gibt es nur eine Maxime: Zusammenrücken, jeder gibt für jeden alles.

Volker Piegsa: Es war das erwartet schwere und umkämpfte Spiel. Ein Sechs-Punkte-Spiel, das wir gewinnen mussten. Die Mannschaft hat kämpferisch von Beginn an gezeigt, dass heute kein Weg an einem Sieg für den SVS vorbeiführen wird. Wir sind sehr glücklich, dass das Spiel so gelaufen ist und freuen uns über die drei Punkte. Jetzt konzentrieren wir uns auf Braunschweig, dort wartet das nächste Endspiel auf uns. Ich wünsche Stefan Kulovits bei dieser Gelegenheit alles Gute und eine schnelle Genesung.

Mikayil Kabaca: Wenn man sieht, wie die Fans uns vor dem Spiel vor dem Stadion unterstützt haben: Das war eine Gänsehautstimmung, die uns noch mal gezeigt hat, wie unser Weg aussehen muss. Nur zusammen werden wir es schaffen. Es bleibt ein harter Weg bis zum Ziel, aber wir sind nun auf dem richtigen Weg. Die Mannschaft hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie gegen einen Mitkonkurrenten mithalten und das Spiel für sich entscheiden kann. Natürlich hatten wir auch ein wenig Matchglück, dahingehend, dass der Gegner nach sechs Minuten eine Rote Karte sieht und wir einen Elfmeter bekommen. Die Mannschaft hat die Führung aber heute super über die Zeit gebracht und 90 Minuten lang kämpferisch dagegengehalten. Von meiner Seite aus auch noch mal alles Gute an Stefan Kulovits, der leider Corona-positiv getestet wurde.

Gerhard Kleppinger: Wir sind gut ins Spiel reingekommen, mit guten tiefen Läufen. Nach dem Elfmetertor und der Roten Karte war ich mit der Leistung unserer Mannschaft in Überzahl zunächst nicht zufrieden. Ich hätte mir gewünscht, dass wir das Spiel von hinten breiter aufbauen. Wir haben zwar auch nichts zugelassen, hatten aber auch keinen richtigen Zug im Spiel nach vorne. Erst nach der Halbzeit sind wir wieder gefährlicher geworden. Aufgrund der zweiten Hälfte ist der Sieg verdient. Der Sieg gehört heute Stefan Kulovits, der nach seiner positiven Corona-Testung im Krankenhaus behandelt werden muss und dort mit unserer Mannschaft mitgefiebert hat. Ich wünsche ihm eine gute und schnelle Genesung, und dass er bald wieder bei uns mit an Bord ist.

Dennis Diekmeier: Wir sind sehr glücklich. Wir wussten, dass wir heute drei Punkte holen mussten und waren von Beginn an da. Nach dem 1:0 haben wir leider ein paar Prozentpunkte nachgelassen, wir sind dann aber sehr gut aus der Kabine gekommen und waren voll da. Wir haben souverän gewonnen und hätten noch ein oder zwei Tore mehr erzielen können.

Alexander Esswein: Wir sind froh, dass wir das Spiel so deutlich gewinnen konnten. Wir wussten, dass wir Osnabrück unten mit reinziehen können, deswegen ist der Sieg für uns enorm wichtig. Wir haben zwei, drei Elfmeterschützen und sprechen uns vorher ab. Kevin hat dann den zweiten geschossen, das ist bei uns alles unproblematisch. Es ist eine schwierige Saison, wir versuchen aber täglich, unser Bestes zu geben. Wenn man dann mit solch einem Sieg belohnt wird, sind wir alle glücklich.

 SV Sandhausen 1916 e.V.

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