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SV Waldhof zum Derby auf den Betzenberg

(Foto: SpoWo) Patrick Glöckner, rechts, vor "brisantem" Duell gegen den 1.FCK
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Spiel beim 1.FC Kaiserslautern hat „besonderen Charakter“
(GM) Am kommenden Samstag, 11. September, muss der SV Waldhof beim 1.FC Kaiserslautern antreten. Das Spiel im Fritz-Walter-Stadion, auf dem Betzenberg, wird um 14:00 Uhr angepfiffen.

An das letzte Spiel gegen den 1.FC Kaiserlautern haben die Fans des SV Waldhof keine allzu gute Erinnerung. Am 6. Februar, zum 23. Spieltag der Saison 2020/21, kamen die Pfälzer als Tabellen-18 ins Carl-Benz-Stadion. Der SV Waldhof stand damals auf Platz 7 und ging natürlich als Favorit in die Begegnung. An das Ergebnis kann sich noch jeder erinnern – der SV Waldhof unterlag nach einem enttäuschenden Auftritt mit 0:2. Die Niederlage hatte Langzeitwirkung, denn auch die nächsten beiden Spiele verloren die Blau-Schwarzen, konnten überhaupt erst am 30. Spieltag wieder eine Partie gewinnen und rutschten zwischenzeitlich auf Platz 13 ab.

Was die Tabellenplatzierungen angeht, zeigt sich derzeit zwar nicht unbedingt ein ähnliches Szenario, dennoch liegt der 1.FCK (Platz 15) deutlich hinter dem auf Platz 6 stehenden SV Waldhof. Trainer Patrick Glöckner hebt zwar hervor, dass es zunächst um drei Punkte geht, sagt aber auch ganz deutlich: „Wir haben eine Aufgabe, die wollen wir erfüllen und das ist das Einzige, was ich heute zu dem Spiel sagen möchte. Es geht darum, dass wir am Samstag unsere Leistung bringen und bestätigen, dass wir den Weg, den wir eingeschlagen haben, weitergehen können.“

Im Vorfeld der stets brisanten Begegnung waren die Spieler angehalten, keine Einzelinterviews zu geben, wohl um Statements zu vermeiden, die dem Gegner als Motivation dienen könnten. Auch wenn der Waldhof-Trainer gleich mehrfach betont, dass es um drei Punkte geht, scheint eine gewisse Anspannung spürbar zu sein. Ein Spiel gegen den 1.FCK hat nun einmal für alle Waldhöfer eine besondere Bedeutung, somit geht es „immer“ um mehr als 3 Punkte und das weiß auch Patrick Glöckner genau. Dass er aber versucht, keine übergroße Spannung aufkommen zu lassen, ist sicher ebenso richtig wie verständlich. Übermotivation hat selten für einen kühlen Kopf gesorgt und gerade den wird seine Mannschaft im Fritz-Walter-Stadion brauchen.

Das Spiel gegen Türkgücü wurde unter der Woche aufgearbeitet, wie Patrick Glöckner berichtet. „Da waren viele gute Dinge zu sehen, die wir auch bestätigt sehen wollen. Und es geht darum, dass sich jeder Spieler bewusst ist, dass es um drei Punkte geht. Aber wir wissen auch, dass ein Derby einen besonderen Charakter hat. Trotzdem müssen wir auf uns schauen und wenn wir das machen, werden wir auch wieder eine gute Leistung abliefern; die Motivation dazu bringt jeder Spieler mit. Natürlich wird der 1.FCK versuchen, seine Dominanz im eigenen Stadion zu behalten, aber darauf sind wir eingestellt.“

Personell gibt es keine Probleme, im Gegenteil, die angeschlagenen Akteure Marcel Costly und Hamza Saghiri sind wieder „fit und werden auch im Kader stehen“. Und auch Onur Ünlücifci ist wieder ins Training eingestiegen und wird ebenfalls bald wieder zur Verfügung stehen. Es wäre also möglich, dass die Startformation in Kaiserslautern die gleiche sein wird, wie gegen Türkgücü München.

1.FC Kaiserslautern – SV Waldhof Mannheim
Samstag, 11. September, 14:00 Uhr
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern

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