Zum ersten Spiel des neuen Jahres geht es zum Tabellenzweiten
(GM) Am Samstag, 17. Januar, ist der SV Waldhof zu Gast beim SC Verl. Die Begegnung in der Sportclub Arena wird um 14:00 Uhr angepfiffen und steht unter der Leitung von Schiedsrichter Simon Schreiner.
Nicht weniger wichtig, wie die bevorstehende Partie gegen Verl, war für Trainer Luc Holtz die Tatsache, dass momentan ein neuer Rasen im Carl-Benz-Stadion verlegt wird. „Endlich“, stellte Luc Holtz zufrieden fest. „Natürlich freuen sich in erster Linie die Spieler unglaublich auf den neuen Rasen, aber ich als Trainer ebenfalls. Wenn man eine bestimmte Spielidee hat und flach spielen lassen will, mit viel Ballkontrolle, ist der Rasen natürlich ausschlaggebend.“
Und Luc Holtz hatte noch einen weiteren Grund, sich zu freuen, denn wenige Stunden zuvor hatte der SV Waldhof einen Neuzugang verkündet – Vincent Thill, einen 25-jährigen Offensivspieler aus Luxemburg, den Luc Holtz im Alter von 16 Jahren bereits in die Nationalmannschaft berufen hatte.
„Vinnie“, wie Luc Holtz den vielversprechenden Neuzugang nennt, „hat schon eine gewisse Qualität, die uns helfen kann. Er ist schnell in der Bewegung mit Ball und erkennt Situationen schnell. Er muss sich noch an den deutschen Fußball gewöhnen, an die Körperlichkeit, und wenn er das hinbekommt, dann denke ich, dass wir viel Freude an ihm haben werden.“
Laut Luc Holtz ist der 25-Jährige fit, ihm fehlt lediglich Spielpraxis. „Der Athletiktrainer, der luxemburgischen Nationalmannschaft, zu dem ich immer noch einen guten Kontakt habe, hat sich in den letzten Wochen um ihn gekümmert. Und im Training hat man gesehen, dass er keinen großen Rückstand hat. Zudem bringt er eine hohe Motivation mit.“
Ob es bereits für einen Einsatz in Verl reichen wird, bleibt abzuwarten. Luc Holtz weiß um die Spielstärke der Verler, die die stärkste Offensive der Liga stellen. „Verl hat einen klaren Plan, ob mit oder gegen den Ball. Sie spielen ein gutes Pressing, auch ein gutes Gegenpressing und sind sehr spielstark. Da kommt ein hartes Stück Arbeit auf uns zu und jeder Spieler muss sein Leistungsmaximum abrufen, wenn wir dort Paroli bieten wollen.“
Durch den Abgang von Kennedy Okpala wird das Spiel des SV Waldhof „etwas angepasst“ werden, wie Luc Holtz erklärt. „Kenny ist ein Spieler, der auch etwas Raum braucht, um seine Schnelligkeit auszuspielen. Daher werden wir nicht so sehr auf Umschaltspiel setzen. Aber wir haben genügend Spieler, die auch den Unterschied im Spiel machen können. Wichtig ist in erster Linie das passende Mannschaftsgefüge.“
Samuel Abifade, Sascha Voelcke und Julian Rieckmann werden in Verl wegen Verletzungen nicht zur Verfügung stehen; hinter den angeschlagenen Diego Michel und Lukas Klünter stehen noch Fragezeichen.
Rund 500 Fans werden mit nach Verl reisen und die Mannschaft wie immer lautstark unterstützen.
SV Verl – SV Waldhof
Samstag, 17. Januar, 14:00 Uhr
Sportclub Arena, Verl, Sender Straße 36