SV Waldhof zu Gast beim SV Wehen Wiesbaden
(Foto: Mj) Waldhof-Trainer Luc Holtz setzt auch beim SVWW auf die Unterstützung der Fans

SV Waldhof zu Gast beim SV Wehen Wiesbaden

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Luc Holtz: „Wir sind in der Pflicht gegenüber unseren Fans.“
(GM) Am kommenden Sonntag ist der SV Waldhof beim SV Wehen Wiesbaden zu Gast. Das Spiel in der BRITA-Arena wird um 19:30 Uhr angepfiffen und geleitet von Schiedsrichter Yannick Sager.

Auch wenn der SV Waldhof nach der zurückliegenden englischen Woche, mit einer Niederlage und zwei Unentschieden, nicht zufrieden sein kann, sind die beiden Punkte noch eine bessere Ausbeute, als die des kommenden Gegners. Wehen Wiesbaden fuhr drei Niederlagen ein und musste sogar gegen Abstiegskandidat Havelse auf eigenem Platz eine 1:4-Niederlage hinnehmen.

So gesehen, haben beide Teams etwas gutzumachen und Waldhof-Trainer Luc Holtz, der sich noch einmal ausdrücklich bei den „überragenden Fans“ bedankte, „für ihre großartige Unterstützung gegen Duisburg“, ist froh, dass wieder etwa 1.500 Anhänger am Sonntagabend die Fahrt in die hessische Landeshauptstadt auf sich nehmen.

Luc Holtz möchte die Partie in Wiesbaden nutzen, um einige Spieler auch auf anderen Positionen zu testen. „Wir möchten in einer Mischung auflaufen, aus Spielern auf ihren Stammpositionen und Spielern, die sich auch einmal auf einer anderen Position versuchen sollen. Natürlich fahren wir dahin, um das Spiel zu gewinnen, aber wir möchten auch – im Hinblick auf die neue Saison – ausprobieren, auf welchen Positionen wir Spieler noch einsetzen können und auch andere Spielideen testen.“

Der Coach macht aber deutlich, dass diese Maßnahme nicht auf mögliche Vertragsverlängerungen abzielt, sondern einzig und allein aus Gründen der künftigen Variabilität. „Bereits gegen Duisburg haben wir es mit Sietan und Thill praktisch mit zwei Sechsern probiert, obwohl wir wissen, dass Thill bei Ballbesitz stärker ist, als im Spiel gegen den Ball. So waren wir etwas zu offensiv ausgerichtet, aber das nehme ich dann auch auf meine Kappe.“

Keineswegs auf seine Kappe muss der Coach allerdings die Tore nehmen, die sich sein Team gegen den MSV eingefangen hat. „Solche Ballverluste müssen wir natürlich vermeiden und wir müssen handlungsschneller werden.“ Als Beispiel nennt Luc Holtz Kushtrim Asallari, der sich immer wieder gute Abschlusspositionen erarbeitet, aber dann für die Entscheidung zum Abschluss zu lange braucht, wodurch viele Versuche abgeblockt werden. Allerdings sieht der Trainer da eine sehr gute Entwicklung und begrüßt daher auch die Vertragsverlängerung mit dem Ex-Mönchengladbacher.

In Wiesbaden fehlen weiterhin die Langzeitverletzten, Adama Diakhaby, Arianit Ferati, Sascha Voelcke, Jascha Brandt und Lucien Hawryluk, dagegen steht Lukas Klünter wieder zur Verfügung.

SV Wehen Wiesbaden – SV Waldhof
Sonntag, 19. April, 19:30 Uhr
BRITA-Arena, Berliner Straße
Wiesbaden