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SGL hat Bieberau im Blick

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Yannick Stippel ist musikalisch. Der Kreisläufer der Drittliga-Handballer der SG Leutershausen freut sich nicht nur sehr, wenn in der Kabine Songs von Michael Jackson gespielt werden, Stippel bekam in den vergangenen Begegnung auch viel Spielzeit auf dem Feld zugesprochen. Weil Manel Cirac weiterhin aufgrund einer Fingerverletzung fehlt und im Kalenderjahr 2020 noch kein Spiel absolvieren konnte, kommt es offensiv am Kreis immer mehr auf den jungen Stippel an. Dort spielt die Musik.

„Wir haben die Fehler der vergangenen zwei Spiele analysiert und arbeiten im Training daran“, sagt er. Denn nach der Niederlage in Gelnhausen und dem Unentschieden gegen Leipzig hoffen die Roten Teufel nun, am Freitagabend um 20 Uhr bei der HSG Bieberau-Modau wieder mal gewinnen zu können: „Wenn wir es schaffen, konzentrierter und konsequenter zu spielen, dann werden wir auch zwei Punkte holen.“

Schließlich hat man in Leutershausen aktuell erstmals in dieser Saison die Situation, dass man zwei Spiele in Folge nicht gewinnen konnte. Hat das Auswirkungen auf die Arbeit des Trainers? „Nein, das wusste ich gar nicht“, sagt Frank Schmitt: „Das heißt aber nicht, dass wir jetzt automatisch wieder gewinnen müssen. Auch in Bieberau wird das alles andere als leicht.“ Der Übungsleiter der Roten Teufel machte seiner Mannschaft klar, dass sie die leichten Fehler abstellen und sich wieder mehr an die Vorgaben halten müsse: „Das waren dann zu viele Undiszipliniertheiten, die Leipzig mit ihrem Tempospiel konsequent ausgenutzt hat.“ Die zweite Welle der Teufel hat hingegen an diesem Abend überhaupt nicht funktioniert.

Dafür hat man bei der SGL positive Erinnerungen an die Falken aus Bieberau. Das Hinspiel konnte man in der Heinrich-Beck-Halle gegen den damaligen Tabellenführer furios für sich entscheiden - auch im vergangenen Jahr zeigte man in Bieberau eine tolle Leistung und nahm die zwei Punkte souverän mit. „Damals hatten wir vor allem eine sehr gute Abwehr mit Manel Cirac im Mittelblock“, erinnert sich Schmitt. Das Problem ist nur, dass dieser - wie schon erwähnt - nicht zur Verfügung steht.

Für Schmitt selbst gibt es stressfreiere Aufgaben als Freitagsspiele. „Meine Spieler und ich müssen natürlich ganz normal arbeiten und dann direkt losfahren“, sagt er: „Aber naja, so häufig kommt das ja auch nicht vor und außerdem ist Bieberau nicht so weit entfernt.“ Man müsse aber trotzdem direkt voll fokussiert sein. Er lacht: „Dafür haben wir ja dann das Wochenende frei.“

Ein Erfolgserlebnis mit einer deutlichen Leistungssteigerung würde Trainer Schmitt, „King-of-Pop-Fan“ Stippel und seinen Kollegen in der aktuellen Situation sicher gut tun - was dann nach Abpfiff in der Kabine läuft, ist selbstverständlich …

Freitag, 20 Uhr: HSG Bieberau-Modau - SG Leutershausen

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