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TBV Lemgo Lippe – Rhein-Neckar Löwen 28:34

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Löwen eine Halbzeit nahe an der Perfektion
Eine Halbzeit okay, eine Halbzeit nahe an der Perfektion: So haben sich die Rhein-Neckar Löwen am Samstagabend beim TBV Lemgo Lippe einen 34:28 (16:15)-Sieg verdient. Durch den am Ende deutlichen Erfolg bleiben die Mannheimer und Kronauer in der LIQUI MOLY HBL voll im Soll. Im Angriff machte Patrick Groetzki das perfekte Spiel, traf siebenmal bei sieben Versuchen. Im Tor hatte Andreas Palicka wieder einmal einen Sahnetag und legte mit 14 Paraden den Grundstein zum wichtigen Auswärtserfolg.

Die Löwen müde von Spielen im Drei-Tages-Rhythmus, Lemgo aus dem Rhythmus nach langer Quarantäne: Unter diesen sehr speziellen Voraussetzungen entwickelt sich ein sehr spezielles Spiel. Beide Teams leisten sich eine Menge leichter Fehler, sorgen aber auch immer wieder für spielerische Glanzlichter. Andrej Kogut wuchtet aus acht Metern sehenswert ein zum 2:1 für Lemgo (2.), Patrick Groetzki fliegt zum 3:2 aus schwerem Winkel (4.). Albin Lagergren schließt einen 4:0-Lauf der Löwen zum 3:5 ab – da sieht es richtig gut aus für die RNL (7.).

Noch besser sieht es in Minute 11 aus: Patrick Groetzkis Geistesblitz mündet in einen Traumpass von rechts außen zu Jannik Kohlbacher an den Kreis. Das Ergebnis: Das Tor des Abends zum 4:7. Allerdings folgen nun auch starke Lemgoer Minuten. Kurz nach der Mega-Kombination steht es 7:7 (14.). Martin Schwalb wechselt durch, bringt Niclas Kirkeløkke für Lagergren, wenig später Lukas Nilsson für Romain Lagarde und dann noch Lagarde für den glücklosen Andy Schmid. Nachhaltig Ordnung bringt das alles nicht ins Spiel der Mannheimer und Kronauer. Am Ende einer turbulenten ersten Halbzeit steht es immerhin 15:16 – ein starkes Ergebnis für eine durchwachsene Leistung.

„Schwedische Löwen“ drehen auf
Nach der Pause legen die Löwen in allen Bereichen zu. Der zurückgekehrte Andy Schmid drückt aufs Tempo, macht das 17:18 per zweiter Welle. Auf der Gegenseite pariert Andreas Palicka zum sechsten Mal (34.). Wieder Schmid erhöht auf 17:19, die Löwen stehlen den Ball, Lukas Nilsson netzt zum 17:20 (36.). Mit dem nächsten Ballgewinn geht Jerry Tollbring auf und davon, stockt die Führung beim 18:22 auf vier Treffer auf (37.). Jetzt sind die Mannheimer und Kronauer nicht nur im Spiel, sondern drauf und dran, frühzeitig die Weichen auf Sieg zu stellen.

Lemgo hat allerdings keine Lust sich aufzugeben. Im Gegenteil. Das Schweden-Duo Andreas Cederholm und Jonathan Carlsbogard hält die Löwen-Abwehr in Atem, beim 22:23 sind die Lipper wieder auf ein Tor dran (42.). Stark von den Löwen, sich davon nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Nilsson findet Kohlbacher: 24:26 (46.). Tollbring macht seine fünfte Bude: 24:27 (48.). Kohlbacher trifft zum fünften Mal: 25:29 (50.). Mait Patrail mit dem nächsten Steal bringt Tollbrings 26:31 auf die Reise – da ist die Partie so gut wie gelaufen (53.).
In der Schlussphase bleibt sogar noch Zeit zum Glänzen. Palicka hext noch ein bisschen, landet vier weitere Paraden. Der überragende Groetzki verwandelt auch seinen siebten Versuch zum 27:32 (55.). Und Leon Zacharias trifft bei seiner Bundesliga-Premiere gleich doppelt, stellt mit den Treffern zum 28:33 und 28:34 den Endstand her. Löwen-Herz, was willst du mehr?!

TBV Lemgo Lippe – Rhein-Neckar Löwen 28:34 (15:16)
Lemgo: Johannessen, Van den Beucken – Elisson (5/1), Kogut (1), I. Guardiola (1), Carlsbogard (9), Schagen, Timm (3), Hangstein, Zerbe (1), G. Guardiola, Cederholm (6), Geis, Reimann, Baijens (2)
Löwen: Palicka, Katsigiannis – Schmid (4/2), Veigel, Kirkeløkke (2), Lagarde, Patrail, Tollbring (6/1), Ahouansou, Lagergren (3), Groetzki (7), Gislason, Nilsson (5), Kohlbacher (5), Zacharias (2)
Spielfilm: 1:0, 3:1, 3:5, 4:7, 7:7, 7:9, 8:10, 9:11, 10:12, 13:12, 14:13, 14:15, 15:16 (HZ), 16:16, 18:22, 22:23, 22:25, 24:25, 24:27, 26:30, 27:31, 28:32, 28:34 (ENDE)
Schiedsrichter: Suresh & Ramesh Thiyagarajah

Quelle: www.rhein-neckar-loewen.de

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