Heidelberg: Lady-Gaga-Gottesdienst in der Heiliggeistkirche setzt Reihe „Citykirche Rock'n'Pop“ fort
Sabine Arndt

Heidelberg: Lady-Gaga-Gottesdienst in der Heiliggeistkirche setzt Reihe „Citykirche Rock'n'Pop“ fort

Heidelberg: Lady-Gaga-Gottesdienst in der Heiliggeistkirche setzt Reihe „Citykirche Rock'n'Pop“ fort

Am Sonntag, 10. Mai 2026, um 11 Uhr widmet sich die Heiliggeistkirche Heidelberg in einem Pop-Gottesdienst der Künstlerin Lady Gaga. Kostenlose Platzreservierung ab 21. Februar.

Die Heiliggeistkirche am Heidelberger Marktplatz setzt 2026 ihre Reihe „Citykirche Rock'n'Pop“ fort. Nach thematischen Gottesdiensten zu Taylor Swift und Harry Styles steht am Sonntag, 10. Mai 2026, um 11 Uhr die Pop-Ikone Lady Gaga im Mittelpunkt.

Eine kostenlose Platzreservierung ist erforderlich und ab dem 21. Februar über das Ticketsystem unter www.heiliggeist-heidelberg.de möglich.

Pop-Songs statt Orgelklang

Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von einer Band, die bereits zahlreiche Pop-Gottesdienste in Heiliggeist begleitet hat: Tine Wiechmann (Gesang), Christoph Carl (Bass), Jens Nobiling (Schlagzeug) und Manuel Schienke (Piano). Statt Orgel erklingen sieben Songs aus verschiedenen Schaffensphasen der Künstlerin.

Pfarrer Vincenzo Petracca übernimmt Ansprache und Liturgie und verbindet die Songtexte mit spirituellen Impulsen.

Popkultur trifft Spiritualität

Lady Gaga, die 2008 ihren internationalen Durchbruch feierte und zuletzt mit dem Album Mayhem erneut große Aufmerksamkeit erlangte, gilt als eine der prägendsten Popkünstlerinnen ihrer Generation. Bekannt für ihre extravagante Inszenierung und gesellschaftliche Haltung, steht sie für Individualität, Selbstakzeptanz und Stärke.

Im Gottesdienst sollen ihre Songs, ihre Biografie und ihr Verhältnis zu Glaube und Kirche thematisiert werden. Die Reihe in Heiliggeist beschäftigt sich seit 2015 mit Rock- und Pop-Stars und deren Spiritualität. Der Taylor-Swift-Gottesdienst 2024 fand internationales Echo, auch die Harry-Styles-Gottesdienste zogen zahlreiche Besucherinnen und Besucher an.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Popkultur und Liturgie miteinander zu verbinden und neue Formen spiritueller Erfahrung – insbesondere für jüngere Menschen – zugänglich zu machen.

Leserhinweis: Aufgrund der großen Nachfrage bei früheren Pop-Gottesdiensten empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung. Der Eintritt ist frei, eine Platzbuchung jedoch erforderlich.