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Miramar Weinheim kommt nicht aus den Schlagzeilen

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miramar presse erlebnisbad 02

Nach den Anzeigen der letzten Tage, dass Minderjährige sexuell belästigt wurden, soll jetzt eine 31-jährige Frau am Freitagabend im Freizeitbad vergewaltigt worden sein.
Der mutmaßliche Täter, ein 37-jahre alter Ukrainer, wurde sofort arrestiert und der Polizei übergeben.
Betroffen war eine 31 – jährige Frau, die sich im Whirlpool entspannen wollte. Der Täter kam hinzu und wurde sexuell übergriffig. Die Frau verließ sofort den Pool und verständigte ihren Ehemann und die Badeaufsicht. Diese fanden den Mann im hintersten Winkel der Sauna.
Nach der vorläufigen Festnahme wurde der Tatverdächtige durch Beamte des Kriminaldauerdienstes am Samstagnachmittag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim Haftbefehl erließ. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Zu dem Vorfall am Freitag werden Zeugen gesucht, die sich unter der 0621 /1 74 44 44 melden sollen: Die Ermittler wollen wissen, ob und wie der 37-Jährige zwischen 20 und 20.45 Uhr auffiel. Dem äußeren Anschein nach ist er 40. Er ist korpulent, "speckig", hat grau meliertes, braunes, kurzes Haar und am Hinterkopf eine Glatze. "Heller Teint, 1,75 Meter groß, rundliches Gesicht", so weitere Kennzeichen.
Das Miramar ist bemüht, die Sicherheit seiner Gäste zu gewährleisten. Grund dessen wurde das Aufsichtspersonal erhöht, zusätzlich zu den vorhergehenden Maßnahmen gab es, auch schon im Vorfeld, Sicherheitsschulungen von der Polizei etc.
Miramar Weinheim veröffentlicht folgende Stellungnahme:

Liebe Gäste des miramar,
aufgrund der sehr einseitigen Berichterstattung in der regionalen Presse sehen wir uns dazu veranlasst, zu den geäußerten Vorwürfen und Behauptungen öffentlich Stellung zu nehmen.

Durch die Berichterstattung in der Presse wird der falsche und sehr ärgerliche Eindruck vermittelt, dass sich das miramar unzureichend um die Sicherheit ihrer Gäste bemüht. Dem widersprechen wir in aller Form. Wir möchten unseren Gästen einen entspannten Urlaubstag bieten und das Wohl und der Schutz unserer Besucher ist unser Hauptanliegen.

Sexuellen Handlungen oder -noch schlimmer- derartigen Übergriffen stehen wir mit einer Null-Toleranz Haltung gegenüber. Wir dulden keine Vorfälle dieser Art im miramar, lehnen diese strikt ab und ahnden sie konsequent und umgehend mit Strafverfolgung, Anzeigen und Hausverboten.
Die Aufklärungsquote der bekannten Fälle der letzten Jahre ist außerordentlich hoch. Dies ist zum einen dem konsequenten Eingreifen unserer Mitarbeiter und zum anderen der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Polizei zu verdanken.
Hausverbote sprechen wir auch präventiv in Fällen aus, die uns verdächtig erscheinen.

Im Zuge der Optimierung der Präsenz haben wir aktuell folgende zusätzliche Maßnahmen getroffen, um Ihnen -liebe Gäste- den Aufenthalt bei uns noch sicherer zu gestalten.
- Verstärkung des Personals an Wochenenden und zu volleren Zeiten um drei Personen, an weniger belebten Tagen um mindestens eine weitere Person.
- Erhöhung der Präsenz unserer Mitarbeiter in allen und besonders in den sensiblen Bereichen.
- Mitarbeiterschulung durch die Polizei.
- Einstellung eines ehemaligen Kriminalbeamten.
- Zusätzliche Kontrollgänge.

Zu den öffentlichen Vorwürfen des Badegastes in der regionalen Presse möchten wir uns wie folgt äußern:
Dem betreffenden Gast wurde in der Vergangenheit bereits ein Hausverbot ausgesprochen, weil er in flagranti bei sexuellen Handlungen im miramar beobachtet wurde. Dieses Hausverbot bestand und bleibt auch zukünftig bestehen.
Der betreffende Gast hat sich über das Hausverbot hinweggesetzt und zudem anderen Gästen sexuelle Handlungen unterstellt, die weder beobachtet wurden, noch beweisbar waren. Grundsätzlich halten wir uns an die Unschuldsvermutung.
Uns liegen Beweise vor, dass der betreffende Gast sich in sozialen Medien mehrfach eindeutig zu sexuellen Handlungen im miramar verabredet bzw. dazu aufgerufen hat. Wir werden uns diese Verleumdungen nicht bieten lassen und reichen eine Unterlassungsklage ein.

Jeder sexuelle Übergriff ist einer zu viel. Seien Sie versichert, liebe Gäste, dass wir alles in unserer Macht stehende unternehmen und Tag und Nacht dafür arbeiten, um Ihnen einen unbeschwerten Aufenthalt bei uns zu ermöglichen.