KARLSRUHE: Positive Bilanz nach Faschingsumzügen in Durlach und der Innenstadt
Nach den Faschingsumzügen in Durlach und Karlsruhe ziehen Stadt und Polizei am 19. Februar 2026 eine überwiegend positive Bilanz. Zehntausende Besucher feierten friedlich.
Wie das Polizeipräsidium Karlsruhe am 19.02.2026 um 08:21 Uhr gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe mitteilte, verliefen die diesjährigen Faschingsumzüge in Durlach und Karlsruhe aus polizeilicher Sicht überwiegend friedlich und insgesamt zufriedenstellend.
Nach Angaben des Veranstalters besuchten am Sonntag rund 50.000 Menschen den Fastnachtsumzug in Durlach. Zwei Tage später verfolgten entlang der Strecke in Karlsruhe etwa 55.500 Zuschauerinnen und Zuschauer das närrische Treiben.
Nur vereinzelte Vorfälle
Nennenswerte Ausschreitungen oder schwerwiegende Straftaten wurden im Stadtgebiet nicht festgestellt. Gleichwohl blieb das Einsatzgeschehen nach Angaben der Polizei nicht vollständig störungsfrei. Die Einsatzkräfte klärten einzelne Auseinandersetzungen und beruhigten konflikthafte Situationen.
Darüber hinaus wurden ein Körperverletzungsdelikt, ein Diebstahl sowie mehrere Beleidigungen registriert. In diesem Zusammenhang sprachen die Beamtinnen und Beamten mehrere Platzverweise aus. Personen mussten nicht in Gewahrsam genommen werden.
Insgesamt bewegten sich sowohl das Einsatzaufkommen als auch die Zahl der festgestellten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten laut Polizei auf einem ausgesprochen niedrigen Niveau.
Jugendschutzkontrollen zeigen Wirkung
Als wirkungsvoll erwiesen sich gezielte Jugendschutzkontrollen. Anders als im Vorjahr wurden keine stark alkoholisierten Minderjährigen festgestellt. In mehr als 70 Fällen suchten die eingesetzten Kräfte das präventive Gespräch mit jungen Besucherinnen und Besuchern.
In Durlach kam es im Bereich der Kreuzung Ochsentorstraße und Pfinztalstraße kurzzeitig zu deutlichen Störungen durch eine stark alkoholisierte und aggressive Jugendgruppe. Zur Beruhigung der Lage und zur Unterbindung weiterer Störungen sprachen die Einsatzkräfte mehrere Platzverweise aus.
Im Verlauf des Umzuges wurden insgesamt sieben Straftaten registriert. Zudem mussten sechs Jugendliche aufgrund erheblicher Alkoholisierung dem Sanitätsdienst überstellt werden.