Heidelberg: Bewohner nach Rauchentwicklung aus Wohnung über Drehleiter gerettet
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Heidelberg: Bewohner nach Rauchentwicklung aus Wohnung über Drehleiter gerettet

 

Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Heidelberg-Handschuhsheim hat am Samstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Ein Bewohner wurde leicht verletzt.

Am Samstagabend, 9. Mai 2026, gegen 20.09 Uhr wurde eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Steubenstraße in Heidelberg-Handschuhsheim gemeldet.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim flüchtete sich der Bewohner der betroffenen Wohnung zunächst auf den Balkon. Währenddessen brachten sich insgesamt 15 weitere Bewohner des Hauses größtenteils selbstständig in Sicherheit.

Die Berufsfeuerwehr Heidelberg war mit einem Löschzug vor Ort und rettete den Bewohner über eine Drehleiter aus dem Gefahrenbereich. Beim Betreten der Wohnung entdeckten die Einsatzkräfte einen aufkeimenden Brand, der rasch gelöscht werden konnte.

Der Bewohner der betroffenen Wohnung erlitt leichte Verletzungen durch Rauchgase und wurde vorsorglich in eine umliegende Klinik gebracht. Die übrigen Hausbewohner wurden während der Löscharbeiten durch den Rettungsdienst betreut.

Nach Abschluss des Einsatzes konnten die Bewohner gegen 22.30 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt.

Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Rauchentwicklung in Wohnhäusern sollte immer ernst genommen werden. Bereits wenige Atemzüge von Rauchgasen können gesundheitsschädlich sein. Im Brandfall sollten Bewohner umgehend die Feuerwehr alarmieren und das Gebäude verlassen.