Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der B37 zwischen Heidelberg-Schlierbach und Neckargemünd hat die Verkehrspolizei zahlreiche Verstöße festgestellt. Ein Autofahrer wurde mit mehr als doppelt so hoher Geschwindigkeit wie erlaubt gemessen.
Die Verkehrspolizei Heidelberg hat am Dienstagnachmittag, 2. Juni 2026, eine Schwerpunktkontrolle zur Bekämpfung der Hauptunfallursache „nicht angepasste Geschwindigkeit“ durchgeführt. Kontrolliert wurde auf der B37 in der Schlierbacher Landstraße zwischen Heidelberg-Schlierbach und Neckargemünd.
Zwischen 15 Uhr und 16 Uhr waren neun Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte mit einem Handlasermessgerät im Einsatz. Fahrzeugführer, die gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit verstießen, wurden unmittelbar nach der Messung angehalten und mit ihrem Fehlverhalten konfrontiert.
13 Verstöße in nur einer Stunde
Innerhalb des einstündigen Kontrollzeitraums überprüfte die Polizei insgesamt 86 Fahrzeuge. Dabei wurden 13 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.
An der Kontrollstelle gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.
143 km/h statt erlaubter 70 km/h
Besonders auffällig war ein 22-jähriger Fahrer eines BMW 7er. Er wurde mit einer Geschwindigkeit von 143 km/h gemessen und war damit mehr als doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt.
Insgesamt müssen drei Verkehrsteilnehmer nach Angaben der Polizei mit einem Fahrverbot rechnen.
Polizei setzt Kontrollen fort
Die Polizei weist darauf hin, dass nicht angepasste Geschwindigkeit weiterhin zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle gehört. Mit zunehmender Geschwindigkeit steigen sowohl das Unfallrisiko als auch die Schwere möglicher Verletzungen erheblich an.
Aus diesem Grund sollen entsprechende Kontrollmaßnahmen auch künftig regelmäßig durchgeführt werden.
86 gemessene Fahrzeuge
13 Geschwindigkeitsverstöße
3 drohende Fahrverbote
Spitzenwert: 143 km/h bei erlaubten 70 km/h
Kontrollort: B37 zwischen Heidelberg-Schlierbach und Neckargemünd