Mehrere Notrufe wegen einer vermeintlich auf der Fahrbahn liegenden Person haben am Mittwochabend einen größeren Einsatz auf der A656 bei Heidelberg ausgelöst. Vor Ort stellte sich die Situation jedoch anders dar.
Am Mittwoch, 3. Juni 2026, gegen 17 Uhr gingen bei Polizei und Rettungsleitstelle mehrere Notrufe ein. Zeugen meldeten eine angeblich aus einem Fahrzeug gestürzte Person im Bereich des Autobahnkreuzes Heidelberg auf der A656 in Fahrtrichtung Heidelberg.
Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurden umgehend mehrere Polizeistreifen sowie Rettungskräfte zur Einsatzstelle entsandt.
Keine Unfallverletzte, sondern medizinischer Notfall
Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass keine Person aus einem Fahrzeug gestürzt war. Vielmehr hatte eine 47-jährige Frau einen medizinischen Notfall erlitten und befand sich auf dem Seitenstreifen der Autobahn.
Um die medizinische Versorgung sowie die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten, mussten kurzfristig Fahrspuren gesperrt werden.
Frau in Klinik gebracht
Die Rettungskräfte übernahmen die Versorgung der Frau direkt an der Einsatzstelle. Anschließend wurde sie zur weiteren Behandlung in eine umliegende Klinik transportiert.
Der von ihr zuvor gefahrene Skoda konnte nicht weiter genutzt werden und musste abgeschleppt werden.
Verkehrsbehinderungen bis zum Abend
Die Einsatzmaßnahmen dauerten bis etwa 18.45 Uhr an. Nach Abschluss aller erforderlichen Arbeiten wurden die letzten Verkehrssperrungen aufgehoben und die Fahrbahn wieder vollständig freigegeben.
Zu Art und Ursache des medizinischen Notfalls machte die Polizei keine weiteren Angaben.