Mannheim

133. Aktuelle Meldung zu Corona in Mannheim 15.07.2020

corona

1. Aktuelle Fallzahlen
2. Corona-Überbrückungshilfe des Bundes
3. Veranstaltungshinweis

1. Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle bleibt bei 523

Dem Gesundheitsamt wurde bis heute Nachmittag, 15.07.2020, 16 Uhr, kein weiterer Fall einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit bleibt die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim bei insgesamt 523.

Das Gesundheitsamt ermittelt grundsätzlich die weiteren Kontaktpersonen aller nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen, nimmt Kontakt mit diesen auf und begleitet diese während der häuslichen Quarantäne. Diese werden auch ohne Symptome auf das Virus getestet. Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die weit überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben.

Bislang sind in Mannheim 501 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim noch 9 akute Fälle.

2. Corona-Überbrückungshilfe des Bundes

Seit 10. Juli können Unternehmen und Soloselbständige die Überbrückungshilfe Corona des Bundes beantragen. Damit sollen die finanzielle Not vieler Unternehmen gelindert, Insolvenzen vermieden und die Struktur des Wirtschaftsstandortes gesichert werden. Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von Juni bis August und einem Programmvolumen von maximal 25 Milliarden Euro. Das Überbrückungshilfeprogramm des Bundes schließt zeitlich an das Soforthilfeprogramm der Bundesregierung an. Unternehmen, die die Soforthilfe des Bundes oder der Länder in Anspruch genommen haben, aber weiter von Umsatzausfällen betroffen sind, sind erneut antragsberechtigt.

Die Abwicklung und Auszahlung der Hilfen übernehmen die Bundesländer. Die Antragstellung wird nur über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer in einem digitalisierten Verfahren bis spätestens 31. August möglich sein. Bei der Abwicklung dieses Programms greift das Land auf den bewährten Partner aus der Soforthilfe, die L-Bank, zurück.

Das Land Baden-Württemberg ergänzt die Überbrückungshilfe mit einem fiktiven Unternehmerlohn und schließt damit eine wichtige Förderlücke mit Blick auf Soloselbständige und kleine Unternehmen.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe und zur Antragstellung finden Sie unter https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/ueberbrueckungshilfe-corona/

3. Jugendliche diskutieren über ihre Bedürfnisse während der Corona-Pandemie – Austausch mit Bildungsbürgermeister

Die Corona-Krise hat den Alltag aller Bürger*innen verändert. In der öffentlichen Diskussion fühlen sich jedoch gerade viele junge Menschen zu wenig gehört und wahrgenommen. Der Schulbetrieb und viele Freizeitmöglichkeiten wurden eingeschränkt, aber in der Wahrnehmung vieler Jugendlicher hat kaum jemand gefragt, wie sich dies auf das Leben junger Menschen auswirkt. Der Mannheimer Jugendbeirat hat sich daher entschlossen, diesem Thema einen größeren Raum zu geben. Unter dem Titel „Corona – Mannheims (un)gehörte Jugend“ lädt der Jugendbeirat interessierte Jugendliche zwischen zehn und 20 Jahren am Sonntag, 19. Juli, 14 bis 18 Uhr, im Stadthaus N 1 (Ratssaal) dazu ein, sich Gehör zu verschaffen.

In drei interaktiven Workshops werden die Themenfelder Bildung und Schule, Freizeit sowie Mobilität, Umwelt und Wirtschaft behandelt, um herauszufinden, was Jugendliche während der Corona-Pandemie brauchen oder brauchten und was sie sich für die Zukunft wünschen. Die Workshopergebnisse werden dann im Anschluss mit dem Mannheimer Bürgermeister für Bildung, Jugend und Gesundheit, Dirk Grunert, diskutiert. Der Jugendbeirat wird die Diskussionsergebnisse im Nachgang zu der Veranstaltung in die Verwaltung und Politik einbringen, um sicherzustellen, dass die Anliegen der Jugendlichen Gehör finden und entsprechend weiterverfolgt werden.

Die Anzahl der Plätze ist Corona-bedingt limitiert; eine Teilnahme ist nur nach vorheriger verbindlicher Online-Anmeldung auf http://www.68deins.de möglich.

 

Mehr fürs Rad – gut fürs Klima in Mannheim

BerlinerStr
Mit dem kontinuierlichen und beschleunigten Ausbau von Radwegen setzt die Stadt Mannheim ein starkes Signal für eine klima- und umweltfreundliche Mobilität. Ziel ist eine deutliche Reduzierung von CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Der Ausbau von Radverkehrsinfrastruktur macht das Radfahren attraktiver und sicherer und soll dazu beitragen, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren.

„Das Fahrrad hat in Mannheim mit Karl Drais nicht nur eine große Vergangenheit, sondern auch eine große Zukunft. Als CO2-armes Verkehrsmittel steht es für Mobilität ohne gesundheitsschädigende Luftschadstoffe und ist ein wichtiger Baustein für eine klimaneutrale Stadt. Ich freue mich daher sehr, dass wir den Ausbau des Radwegenetzes in Mannheim beschleunigen. Dafür hat der Gemeinderat in den nächsten drei Jahren zusätzlich neun Millionen Euro zur Verfügung gestellt“, so Bürgermeisterin Felicitas Kubala. Für den Ausbau des Radverkehrs sind neben den regulären Investitionsmitteln zusätzlich im Jahr 2021 zwei Millionen Euro, 2022 drei Millionen Euro und 2023 vier Millionen Euro eingeplant.

„Unsere Radverkehrszählstellen und die Erhebungen im Modal-Split zeigen seit einigen Jahren ein steigendes Aufkommen des Radverkehrs in unserer Stadt. Radfahren wird überall in der Gesellschaft praktiziert. Durch neue Gefährte wie Pedelecs, Lastenräder oder Mieträder werden die Anforderungen immer vielfältiger. Demnach ist es nur folgerichtig, das leistungsfähige Radverkehrsnetz kontinuierlich weiterzuentwickeln“, so Bürgermeister Lothar Quast.

Auf Grundlage des 2010 beschlossenen ‚21-Punkte-Programms für mehr Radverkehr‘ und dem Dialogformat ‚Runder Tisch Radverkehr‘ hat die Stadt Mannheim sämtliche geplanten Radverkehrsmaßnahmen für den Zeitraum 2020 – 2023 dargestellt.

So soll in G3/H3 bis G7/H7 ab Herbst 2020 die erste Fahrradstraße in den Quadraten eingerichtet werden, die Luisenstraße in Neckarau sowie die Meerfeldstraße folgen 2021. Mit dem Radlückenschluss in der Augusta-Anlage soll es im Sommer 2021 losgehen. Daneben gibt es viele weitere Maßnahmen, wie die Errichtung von Fahrradabstellanlagen (222 allein in den Quadraten), die Sanierung von bestehenden Fahrradwegen, Bike and Ride-Anlagen, Einbahnstraßenöffnungen für den Radverkehr sowie weitere Radweglückenschlüsse und Verbesserungen, wie beispielsweise ein Schutzstreifen in der Herzogenriedstraße, die die Radinfrastruktur in Mannheim weiter voranbringen werden.

Mehr fürs Rad – gut fürs Klima in Mannheim

Logo Mannheim

 

Mit dem kontinuierlichen und beschleunigten Ausbau von Radwegen setzt die Stadt Mannheim ein starkes Signal für eine klima- und umweltfreundliche Mobilität. Ziel ist eine deutliche Reduzierung von CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Der Ausbau von Radverkehrsinfrastruktur macht das Radfahren attraktiver und sicherer und soll dazu beitragen, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren.

„Das Fahrrad hat in Mannheim mit Karl Drais nicht nur eine große Vergangenheit, sondern auch eine große Zukunft. Als CO2-armes Verkehrsmittel steht es für Mobilität ohne gesundheitsschädigende Luftschadstoffe und ist ein wichtiger Baustein für eine klimaneutrale Stadt. Ich freue mich daher sehr, dass wir den Ausbau des Radwegenetzes in Mannheim beschleunigen. Dafür hat der Gemeinderat in den nächsten drei Jahren zusätzlich neun Millionen Euro zur Verfügung gestellt“, so Bürgermeisterin Felicitas Kubala. Für den Ausbau des Radverkehrs sind neben den regulären Investitionsmitteln zusätzlich im Jahr 2021 zwei Millionen Euro, 2022 drei Millionen Euro und 2023 vier Millionen Euro eingeplant.

„Unsere Radverkehrszählstellen und die Erhebungen im Modal-Split zeigen seit einigen Jahren ein steigendes Aufkommen des Radverkehrs in unserer Stadt. Radfahren wird überall in der Gesellschaft praktiziert. Durch neue Gefährte wie Pedelecs, Lastenräder oder Mieträder werden die Anforderungen immer vielfältiger. Demnach ist es nur folgerichtig, das leistungsfähige Radverkehrsnetz kontinuierlich weiterzuentwickeln“, so Bürgermeister Lothar Quast.

Auf Grundlage des 2010 beschlossenen ‚21-Punkte-Programms für mehr Radverkehr‘ und dem Dialogformat ‚Runder Tisch Radverkehr‘ hat die Stadt Mannheim sämtliche geplanten Radverkehrsmaßnahmen für den Zeitraum 2020 – 2023 dargestellt.

So soll in G3/H3 bis G7/H7 ab Herbst 2020 die erste Fahrradstraße in den Quadraten eingerichtet werden, die Luisenstraße in Neckarau sowie die Meerfeldstraße folgen 2021. Mit dem Radlückenschluss in der Augusta-Anlage soll es im Sommer 2021 losgehen. Daneben gibt es viele weitere Maßnahmen, wie die Errichtung von Fahrradabstellanlagen (222 allein in den Quadraten), die Sanierung von bestehenden Fahrradwegen, Bike and Ride-Anlagen, Einbahnstraßenöffnungen für den Radverkehr sowie weitere Radweglückenschlüsse und Verbesserungen, wie beispielsweise ein Schutzstreifen in der Herzogenriedstraße, welche die Radinfrastruktur in Mannheim weiter voranbringen werden.

Die komplette Auflistung über die Maßnahmen für 2020 - 2023 gibt es hier.

 

Beispielhaftes Bauen: Sieger stehen fest

BauenSieger
Um die Qualität der bebauten Umwelt zur Diskussion zu stellen, führt die Architektenkammer unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz gemeinsam mit der Stadt Mannheim das Auszeichnungsverfahren "Beispielhaftes Bauen Mannheim 2013-2020" durch. Das Ziel: gut gestaltete Architektur aus allen Lebensbereichen auffinden und durch das gelungene Beispiel weitere Impulse für die positive Entwicklung der Baukultur in der Stadt Mannheim geben. Nun steht das Ergebnis fest.

 

Am Dienstag und Mittwoch, den 7. und 8. Juli 2020 beriet eine siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Prof. Jörg Aldinger über die 57 eingereichten Arbeiten. Die Sachjuroren und -jurorinnen brachten dabei ihre Kompetenz als Stadt-Kenner ein, die auswärtigen Architektinnen und Architekten ihr fachliches Wissen. In einer mehrstündigen Schlussberatung am Mittwoch diskutierte die Jury eingehend die besichtigten Objekte und vergab zuletzt 17 Auszeichnungen.

 

„Die hohe Anzahl der Einreichungen und die sehr gute Qualität der eingereichten Arbeiten, die sich in der weit überdurchschnittlichen Anzahl der Auszeichnungen widerspiegelt ist immer auch Werbung für die Stadt und ihre Gesellschaft“, so Baubürgermeister Lothar Quast zum Wettbewerb. „Über alle Projekte hinweg ist beachtlich, dass ein großer Teil der Projekte Ergebnisse von Planungswettbewerben und konkurrierenden Verfahren sind. Hier zahlt sich offensichtlich unsere intensive und kontinuierliche Förderung der Baukultur aus“, so Quast weiter.

 

Das Auszeichnungsverfahren hat insgesamt ein sehr gutes Bild von der Baukultur in der Stadt Mannheim ergeben. „Wir haben uns jedoch auf die Suche nach unkonventionell Gebautem begeben mit konzeptioneller Kraft und Zeitbezug. Dabei haben wir 17 Objekte gefunden, die Antwort geben auf die Frage: Was braucht die Gesellschaft?“, sagte Jurysprecher René Damian Pier, Landesvorstand der Architektenkammer. „Zum Beispiel der Taylor Park, für den die Stadt Mannheim innovativ und mutig Zeichen setzt. Er zeigt wie ein Gewerbegebiet heute biodivers gestaltet und gleichzeitig attraktiver Bewegungsraum für die Bevölkerung geschaffen werden kann“, so der Freie Innenarchitekt aus Stuttgart.

 

Das Spektrum der prämierten Arbeiten reicht vom neugebauten Einfamilienhaus als Nachverdichtung über ein saniertes Einfamilienhaus aus den 1960er Jahren, von der Erweiterung der Uhlandschule bis zum neuen Betriebshof auf dem Hauptfriedhof. Unkonventionell sind auch das von Studierenden und Geflüchteten gemeinsam gebaute Gemeinschaftshaus, der Umbau eines Bunkers zum MARCHIVUM sowie die Umnutzung eines Kohlekellers im Schloss zu Hörsälen der MBS.
Nach 2001, 2007 und 2013 ist es das vierte Auszeichnungsverfahren Beispielhaftes Bauen in Mannheim. Die Feierstunde zur Verleihung von Urkunden und Plaketten an die Preisträger und die Ausstellungseröffnung ist für Montag, den 19. Oktober 2020 um 18 Uhr geplant, sofern die dann geltende Corona-Verordnung dies zulässt.

POL-MA: Mannheim-Neckarstadt: 35-jähriger Mann tot in Wohnung aufgefunden; Ermittler gehen von Gewaltverbrechen aus; 45-köpfige Sonderkommission "Lorbeer" nimmt Ermittlungen auf

PolBW

13.07.2020 – 19:05

Polizeipräsidium Mannheim Pressemitteilung Nr. 1
Mannheim-Neckarstadt (ots)

Am Montagmorgen des 13. Juli 2020 wurde ein 35-jähriger Mann tot in seiner Wohnung in der Neckarstadt aufgefunden. Aufgrund der äußeren Umstände fiel der Mann einem Gewaltverbrechen zum Opfer.

Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, wurde er am 04. Juli 2020 letztmals lebend gesehen.

Die Leiche des Mannes wurde beschlagnahmt und zum Institut für Rechtsmedizin der Universität Heidelberg gebracht, wo eine Obduktion die Todesumstände sowie den Todeszeitpunkt klären soll.

Das Polizeipräsidium Mannheim hat zur Klärung der Tat eine 45-köpfige Ermittlungsgruppe "Lorbeer" gegründet, die ihre Arbeit bereits aufge-nommen hat.

130. Aktuelle Meldung zu Corona in Mannheim 12.07.2020

corona

Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle bleibt bei 522

Dem Gesundheitsamt wurde bis heute Nachmittag, 12.07.2020, 16 Uhr, kein weiterer Fall einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit bleibt die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim bei insgesamt 522.

Das Gesundheitsamt ermittelt grundsätzlich die weiteren Kontaktpersonen aller nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen, nimmt Kontakt mit diesen auf und begleitet diese während der häuslichen Quarantäne. Diese werden auch ohne Symptome auf das Virus getestet. Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die weit überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben.

Bislang sind in Mannheim 492 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim noch 17 akute Fälle.

132. Aktuelle Meldung zu Corona in Mannheim 14.07.2020

corona

Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle bleibt bei 523

Dem Gesundheitsamt wurde bis heute Nachmittag, 14.07.2020, 16 Uhr, kein weiterer Fall einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit bleibt die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim bei insgesamt 523.

Das Gesundheitsamt ermittelt grundsätzlich die weiteren Kontaktpersonen aller nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen, nimmt Kontakt mit diesen auf und begleitet diese während der häuslichen Quarantäne. Diese werden auch ohne Symptome auf das Virus getestet. Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die weit überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben.

Bislang sind in Mannheim 498 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim noch 12 akute Fälle.

131. Aktuelle Meldung zu Corona in Mannheim 13.07.2020

corona

1. Aktuelle Fallzahlen
2. Corona-Verordnung: Maskenpflicht für Servicepersonal auch im Außenbereich
3. Stadt legt Corona-Soforthilfe Programm II auf

1. Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle erhöht sich auf 523

Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 13.07.2020, 16 Uhr, ein weiterer Fall einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet, dieser Fall ist reiseassoziiert (reiseassoziiert meint Rückkehrer aus vom RKI ausgewiesenen Risikogebieten). Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim auf insgesamt 523.

Das Gesundheitsamt ermittelt grundsätzlich die weiteren Kontaktpersonen aller nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen, nimmt Kontakt mit diesen auf und begleitet diese während der häuslichen Quarantäne. Diese werden auch ohne Symptome auf das Virus getestet. Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die weit überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben.

Bislang sind in Mannheim 493 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim noch 17 akute Fälle.

2. Corona-Verordnung: Maskenpflicht für Servicepersonal auch im Außenbereich

Seit 1. Juli gilt in Bezug auf die zu beachtenden Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie für Gaststätten die allgemeine Corona-Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg. Die Corona- Sonderverordnung für Gaststätten wurde hingegen nicht verlängert. Gemäß § 3, Abs. 1 Nr. 5 der neuen Corona-Verordnung ist es für jegliches Servicepersonal im direkten Kundenkontakt Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Unterscheidung in Innen- und Außenbereich wird demnach nicht mehr getroffen.

3. Stadt legt Corona-Soforthilfe Programm II auf

Ab sofort können Anträge für das Corona-Soforthilfe Programm II der Stadt Mannheim gestellt werden. Es folgt auf das Vorgängerprogramm, für das eine Antragstellung bis 31. Mai möglich war, berücksichtigt jedoch in seinem Zuschnitt die zwischenzeitlich veränderte Ausgangslage.

Während Einzelhandel wie auch Gastronomie unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder öffnen können, gelten aufgrund der aktuellen Verordnungen weiterhin Einschränkungen für Kulturveranstaltungen, Messen und Märkte sowie Kulturveranstalter, Musikspielstätten, Discotheken sowie Schausteller.

„Für ein paar wenige Wochen vermochten viele die Konsequenzen der erforderlichen Schutzmaßnahmen noch überbrücken können. Nach mehreren Monaten steigt die Gefahr, dass die Auswirkungen für bestimmte Branchen existenzbedrohend werden. Mit der Neuauflage der Corona-Soforthilfe wollen wir deshalb gezielt die Wirtschaftsbereiche unterstützen, die weiterhin von Schließungen oder beträchtlichen Einschränkungen betroffen sind“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Demnach sind insbesondere folgende Branchen bzw. Wirtschaftsbereiche antragsberechtigt:
• Kulturveranstalter*innen mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne institutionelle Förderung der Stadt, (Live-) Musikspielstätten und Discotheken
• Unternehmen in einem Vertragsverhältnis mit der Stadt Mannheim und mit wesentlicher Unterstützungsfunktion für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Leben

Bürgermeister Michael Grötsch betont: „Das kulturelle und gesellschaftliche Leben wird in bestimmten Bereichen aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin stark eingeschränkt. Mit dem Corona-Soforthilfe Programms II wollen wir die betroffenen Unternehmen in dieser Situation unterstützen, um zur Sicherung ihrer Liquidität und damit zum Erhalt eines vielfältigen Kultur- und Veranstaltungsangebots in Mannheim beizutragen.“

Fördervoraussetzungen

Bezogen auf die weiteren Fördervoraussetzungen knüpft das Corona-Soforthilfe Programm II in den wesentlichen Punkten an das Vorgängerprogramm, das durch die Finanz- und das Wirtschaftsdezernate auf Basis des Gemeinderatsbeschlusses ausgearbeitete wurde, an. Das Programm richtet sich an Mannheimer Selbständige, Unternehmen und Kulturveranstalter mit weniger als 50 Beschäftigen, die für das urbane Leben in bzw. für Mannheim typische und zwingende Leistungen erbringen. Vorrangig geprüft und begleitet werden alle Antragstellende, die ihre Leistungen durch die Schließung von Einrichtungen und Betätigungsfeldern in Mannheim nicht mehr erbringen können.

Voraussetzung für die Gewährung der Corona-Soforthilfe der Stadt Mannheim ist, dass vorrangig die Fördermöglichkeiten aus den Programmen von EU, Bund und Land in Anspruch genommen werden müssen. Darüber hinaus müssen potenzielle Finanzierungsmöglichkeiten über Kreditinstitute sowie wirtschaftliche Einsparmöglichkeiten wie beispielsweise die Einführung von Kurzarbeitergeld ausgeschöpft werden. Die kommunale Zusatzhilfe wird in Form einer zinslosen, bedingt rückzahlbaren einmaligen Zuwendung gewährt. Bedingung für die Rückzahlung ist, dass die finanzielle Situation des Unternehmens nach der Corona-Krise eine Rückzahlung zulässt.

Erster Bürgermeister und Kämmerer Specht erklärt: „Mit dem Mannheimer Soforthilfe Programm gelingt es uns, ganz gezielt und flexibel Förderlücken in den Bundes- und Landesprogrammen zu überbrücken. Damit helfen wir schnell den betroffenen Wirtschaftsbereichen, behalten aber gleichzeitig die Belastbarkeit des städtischen Haushaltes im Blick. Die Zusammenarbeit mit den Akteuren der Stadt, insbesondere der IHK Rhein-Neckar und dem Nachtbürgermeister, gestaltet sich dabei sehr erfolgreich.“

Ein Gremium aus Vertretern der Stadtverwaltung aus den Bereichen Finanzen und Wirtschaft sowie der mg: mannheimer gründungszentren gmbh sowie den Kammern bereitet die Bewilligung der kommunalen Zusatzhilfen vor.

Weitere Informationen und Antragstellung

Das Antragsformular ist auf der Internetseite der Stadt Mannheim unter www.mannheim.de/corona-soforthilfe online gestellt und dort mit einem Klick elektronisch abrufbar sein. Ebenso werden auf der Homepage weiterführende Informationen zur Antragstellung und den erforderlichen Antragsunterlagen sowie die „Zuwendungsrichtlinie Mannheimer Corona-Soforthilfe II“ im Wortlaut veröffentlicht.

Anträge können elektronisch an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder postalisch an Fachbereich Finanzen, Steuern und Beteiligungscontrolling, E 4, 68159 Mannheim gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 30. September 2020.

Kontakt für Rückfragen

Hotline des Fachbereichs für Wirtschafts- und Strukturförderung: Tel 293-3351, Sprechzeiten Mo. bis Fr. 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr.

POL-MA: Mannheim/Jungbusch: Unbeteiligter greift Polizeibeamte an und leistet Widerstand bei seiner Festnahme

12.07.2020 – 10:57

Polizeipräsidium Mannheim

Polizisten
Mannheim (ots)

Am Sonntagmorgen, gegen 03.30 Uhr, wurden Polizeibeamte des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt zu einem Körperverletzungsdelikt in den Mannheimer Stadtteil Jungbusch gerufen. Während die Beamten den Sachverhalt aufnahmen, zeigte sich ein 20-jähriger betrunkener Zaungast zunehmend aggressiv und versuchte durch sein Verhalten die polizeiliche Maßnahme zu stören. Der 20-jährige ließ sich selbst durch seine Bekannten und polizeilichen Ansprachen nicht beruhigen. Einem Platzverweis leistete er ebenfalls keine Folge, weshalb er in Gewahrsam genommen werden sollte. Um dies zu verhindern warf der Störer, ohne zu treffen, eine Bierflasche in Richtung der Beamten und beleidigte diese. Danach versuchte er sich dem polizeilichen Zugriff zu entziehen und rannte davon. Nach einer kurzen Verfolgung gelang es den Beamten ihn einzuholen und festzunehmen, wobei er sich den Beamten widersetzte. Hierbei wurden der 20-jährige und ein Polizeibeamter leicht verletzt. Bei ihm konnte ein Atemalkoholwert von 1,08 Promille festgestellt werden. Der 20-Jährige muss sich nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte verantworten.

POL-MA: Mannheim: Rücknahme Öffentlichkeitsfahndung, Gesuchte hat sich eigenständig in ein Krankenhaus begeben, keine Lebensgefahr;

Pol11

14.07.2020 – 09:53

Polizeipräsidium Mannheim

Pressemitteilung Nr. 3
Mannheim (ots)

Der u.a. mit einem Polizeihubschrauber gesuchte 32-jährige Eugen G. hat sich heute Morgen um kurz nach 08.00 Uhr mit einer Schussverletzung im Arm zur Behandlung in eine Mannheimer Klinik begeben. Nach derzeitigem Stand besteht keine Lebensgefahr.

Die Fahndungsmaßnahmen sind somit erledigt.

Die Hintergründe seiner Flucht sind weiterhin unklar.

 

 

14.07.2020 – 03:25

Polizeipräsidium Mannheim

POL-MA: PKW-Fahrer gefährdet Feuerwehrmann nach Brandbekämpfung; Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte, Fahndungslage, Hier: Öffentlichkeitsfahndung, Pressemeldung Nr. 2
Mannheim (ots)

Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang ergebnislos. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich der flüchtige Fahrzeugführer in einer hilflosen, evtl. auch lebensbedrohlichen Lage befindet, bittet die Polizei um Mithilfe bei der Suche nach dem 32-jährigen Eugen G.

Personenbeschreibung: - 184cm groß - schlanke Figur - rot-blonde Haare - blaue Augen - südosteuropäisches Erscheinungsbild - auffällige Sommersprossen im Gesicht

Das Dezernat Kapitalverbrechen der Kriminalpolizei Mannheim hat unter Einbeziehung von Kriminaltechnik und Verkehrspolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Hinweise zum Aufenthaltsort des Eugen G. werden bei der Kriminalpolizei Heidelberg unter der Rufnummer 0621/174-4444, über den Polizeinotruf 110, oder jede andere Polizeidienststelle entgegengenommen.

Herzogenriedbad: Frühschwimmen startet ab 14.7.

HerzogenriedbadSaisonbeginn
Ab Dienstag, den 14. Juli 2020 wird das Herzogenriedbad wieder für Frühschwimmer seine Pforten öffnen. Dienstags und donnerstags zwischen 7 und 9 Uhr wird das 50-Meter-Becken der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Der Eintritt kostet 2 Euro. Auch die Jahreskarte ist für das Frühschwimmen nutzbar.

129. Aktuelle Meldung zu Corona in Mannheim 11.07.2020

corona

Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle bleibt bei 522

Dem Gesundheitsamt wurde bis heute Nachmittag, 11.07.2020, 16 Uhr, kein weiterer Fall einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit bleibt die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim bei insgesamt 522.

Das Gesundheitsamt ermittelt grundsätzlich die weiteren Kontaktpersonen aller nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen, nimmt Kontakt mit diesen auf und begleitet diese während der häuslichen Quarantäne. Diese werden auch ohne Symptome auf das Virus getestet. Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die weit überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben.

Bislang sind in Mannheim 492 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim noch 17 akute Fälle.

POL-MA: PKW-Fahrer gefährdet Feuerwehrmann nach Brandbekämpfung; Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte, Fahndungslage

13.07.2020 – 22:36

Polizeipräsidium Mannheim

Pol8
Mannheim (ots)

Nach erfolgten Löscharbeiten einer brennenden Matratze durch die Berufsfeuerwehr Mannheim im Bereich B36 Südtangente, Unterführung in Richtung Parkring, fuhr gegen 19.30 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache der Fahrer eines Mercedes Benz, Typ Vito, zunächst auf eines der dort abgestellten Feuerwehrfahrzeuge zu. Er hielt kurzzeitig an, setzte den Rückwärtsgang ein und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf einen Feuerwehrmann zu, der gerade mit dem Abtransport eines Handschlauchwagens beschäftigt war. Der Feuerwehrmann konnte sich nur noch durch einen Sprung zur Seite retten. Im weiteren Verlauf soll er auf einen vor Ort anwesenden Polizeibeamten zugefahren sein, worauf es zur Schussabgabe auf das Fahrzeug kam. Im Anschluss ging der PKW flüchtig.

Der Pkw konnte in im Zuge intensiver Fahndungsmaßnahmen in Ereignisnähe im Stadtteil Jungbusch aufgefunden werden. Der Fahrer ist aktuell flüchtig. Nach diesem wird derzeit mit allen verfügbaren Kräften gefahndet. In diesem Zusammenhang wird auch ein Hubschrauber eingesetzt.

Das Dezernat Kapitalverbrechen der Kriminalpolizei Mannheim hat unter Einbeziehung von Kriminaltechnik und Verkehrspolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Fahrer verletzt ist.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Heidelberg unter Tel.: 0621/174-4444.

Stadt legt Corona-Soforthilfe Programm II auf

MannheimMerian
Ab sofort können Anträge für das Corona-Soforthilfe Programm II der Stadt Mannheim gestellt werden. Es folgt auf das Vorgängerprogramm, für das eine Antragstellung bis 31. Mai möglich war, berücksichtigt jedoch in seinem Zuschnitt die zwischenzeitlich veränderte Ausgangslage.

Während Einzelhandel wie auch Gastronomie unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder öffnen können, gelten aufgrund der aktuellen Verordnungen weiterhin Einschränkungen für Kulturveranstaltungen, Messen und Märkte sowie Kulturveranstalter, Musikspielstätten, Discotheken sowie Schausteller.

„Für ein paar wenige Wochen vermochten viele die Konsequenzen der erforderlichen Schutzmaßnahmen noch überbrücken können. Nach mehreren Monaten steigt die Gefahr, dass die Auswirkungen für bestimmte Branchen existenzbedrohend werden. Mit der Neuauflage der Corona-Soforthilfe wollen wir deshalb gezielt die Wirtschaftsbereiche unterstützen, die weiterhin von Schließungen oder beträchtlichen Einschränkungen betroffen sind“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Demnach sind insbesondere folgende Branchen bzw. Wirtschaftsbereiche antragsberechtigt:
-Kulturveranstalter*innen mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne institutionelle Förderung der Stadt, (Live-) Musikspielstätten und Discotheken
-Unternehmen in einem Vertragsverhältnis mit der Stadt Mannheim und mit wesentlicher Unterstützungsfunktion für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Leben

Bürgermeister Michael Grötsch betont: „Das kulturelle und gesellschaftliche Leben wird in bestimmten Bereichen aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin stark eingeschränkt. Mit dem Corona-Soforthilfe Programms II wollen wir die betroffenen Unternehmen in dieser Situation unterstützen, um zur Sicherung ihrer Liquidität und damit zum Erhalt eines vielfältigen Kultur- und Veranstaltungsangebots in Mannheim beizutragen.“

Fördervoraussetzungen

Bezogen auf die weiteren Fördervoraussetzungen knüpft das Corona-Soforthilfe Programm II in den wesentlichen Punkten an das Vorgängerprogramm, das durch die Finanz- und das Wirtschaftsdezernate auf Basis des Gemeinderatsbeschlusses ausgearbeitete wurde, an. Das Programm richtet sich an Mannheimer Selbständige, Unternehmen und Kulturveranstalter mit weniger als 50 Beschäftigen, die für das urbane Leben in bzw. für Mannheim typische und zwingende Leistungen erbringen. Vorrangig geprüft und begleitet werden alle Antragstellende, die ihre Leistungen durch die Schließung von Einrichtungen und Betätigungsfeldern in Mannheim nicht mehr erbringen können.

Voraussetzung für die Gewährung der Corona-Soforthilfe der Stadt Mannheim ist, dass vorrangig die Fördermöglichkeiten aus den Programmen von EU, Bund und Land in Anspruch genommen werden müssen. Darüber hinaus müssen potenzielle Finanzierungsmöglichkeiten über Kreditinstitute sowie wirtschaftliche Einsparmöglichkeiten wie beispielsweise die Einführung von Kurzarbeitergeld ausgeschöpft werden. Die kommunale Zusatzhilfe wird in Form einer zinslosen, bedingt rückzahlbaren einmaligen Zuwendung gewährt. Bedingung für die Rückzahlung ist, dass die finanzielle Situation des Unternehmens nach der Corona-Krise eine Rückzahlung zulässt.

Erster Bürgermeister und Kämmerer Specht erklärt: „Mit dem Mannheimer Soforthilfe Programm gelingt es uns, ganz gezielt und flexibel Förderlücken in den Bundes- und Landesprogrammen zu überbrücken. Damit helfen wir schnell den betroffenen Wirtschaftsbereichen, behalten aber gleichzeitig die Belastbarkeit des städtischen Haushaltes im Blick. Die Zusammenarbeit mit den Akteuren der Stadt, insbesondere der IHK Rhein-Neckar und dem Nachtbürgermeister, gestaltet sich dabei sehr erfolgreich.“

Ein Gremium aus Vertretern der Stadtverwaltung aus den Bereichen Finanzen und Wirtschaft sowie der mg: mannheimer gründungszentren gmbh sowie den Kammern bereitet die Bewilligung der kommunalen Zusatzhilfen vor.

Weitere Informationen und Antragstellung

Das Antragsformular ist auf der Internetseite der Stadt Mannheim unter www.mannheim.de/corona-soforthilfe online gestellt und dort mit einem Klick elektronisch abrufbar sein. Ebenso werden auf der Homepage weiterführende Informationen zur Antragstellung und den erforderlichen Antragsunterlagen sowie die „Zuwendungsrichtlinie Mannheimer Corona-Soforthilfe II“ im Wortlaut veröffentlicht.

Anträge können elektronisch an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder postalisch an Fachbereich Finanzen, Steuern und Beteiligungscontrolling, E 4, 68159 Mannheim gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 30. September 2020.

120 Schulranzen für Schulanfänger

kiwanis
Kiwanis-Club unterstützt Kinder für einen guten Schulstart
Im nunmehr elften Jahr in Folge engagiert sich der Service-Club „Kiwanis Mannheim-Kurpfalz“, um künftigen ABC-Schützen mit der Spende von Schulranzen-Sets einen guten Schulstart zu ermöglichen. Auch in diesem Jahr werden wieder 120 Sets an die Schulanfänger*innen der städtischen Kindertagesstätten gespendet.

Da in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Hygienevorgaben allerdings nicht alle Kinder ihre Ranzen persönlich entgegennehmen können, haben sich die Spender von Kiwanis und der Fachbereich Kindertagesstätten darauf verständigt, die Ranzen in einem kleinen aber feinen Rahmen zehn Kindern aus dem Kinderhaus K2 stellvertretend für alle anderen Kinder zu übergeben. Bildungsbürgermeister Dirk Grunert nahm die Spende im Namen der Stadt für die Kinder der städtischen Kindertageseinrichtungen in Empfang.

„Für alle Kinder in Mannheim unabhängig von ihrer Herkunft gleiche Bildungs- und Entwicklungschancen zu schaffen, ist der Stadt Mannheim und mir persönlich ein grundlegendes Anliegen. Die heutige Schulranzen-Übergabe an die hierfür ausgewählten Kinder mit entsprechenden Unterstützungsbedarf dient dazu, diesen einen ‚gleichwertigen‘ Schulstart ermöglichen. So ist gewährleistet, dass die Kinder mit einer guten Erstausstattung auch einen guten Schulstart haben können“, betonte der Bürgermeister.

Die qualitativ sehr guten Ranzen sind ausgestattet mit einem Mäppchen, einem Brust- und einem Turnbeutel.

"Kiwanis ist die zweitgrößte Kinderhiflsorganisation der Welt und wir hier in Mannheim engagieren uns für Kinder in unserer Region. Wir danken unseren Spendern, die anstatt an Weihnachtsgeschenke an die Kinder denken, wir danken vielen ehrenamtlichen Helfern, die uns bei Aktionen unterstützen, die Gelder dafür anzusammeln und hoffen, dass wir auch in Zukunft genügend Helfer dafür finden. Wir suchen gerade jetzt in der Krise junge Mitstreiter für unseren Club", sagte der Präsidenten des Fördervereins, Herbert Siebert.

Große Freude herrschte bei den Kindern, die zusammen mit ihren Eltern und den Erzieher*innen der Einrichtung in K2 gekommen waren, um die Geschenke aus den Händen der Spender stellvertretend für alle anderen Kinder in Empfang zu nehmen.

Der Bürgermeister dankte dem Präsidenten Gerd Reinwald und Vice Petra Wüste sowie dem Präsidenten des Fördervereins Herbert Siebert und allen Mitgliedern des Clubs für ihr hohes Engagement und die seit mehr als einem Jahrzehnt währende Kontinuität der Hilfe: „Ich danke den Spender*innen herzlich dafür, dass sie die Menschen im Blick haben und wertschätzen, die Unterstützung im Sinne der Chancengleichheit für ihre Kinder benötigen“, hob er hervor. Mit der Maßnahme wird den Kindern eine Sachspende im Wert von zirka 20.000 Euro übergeben.

Zusätzlich gesunde Ernährung unterstützt: „Vitamine für die Kinder Mannheims“

Zusätzlich spendete der Serviceclub eine Summe von 2000 Euro für das Projekt „Vitamine für die Kinder Mannheims“. Diese Summe wird auf städtische Tageseinrichtungen für Kinder aufgeteilt, die sich in Stadtteilen mit besonderen sozialstrukturellen und ökonomischen Herausforderungen befinden. „Genau dort kommt dieses Projekt in seiner finanziellen Dimension bestens an und hilft den Kinder in unseren Einrichtungen bei einer gesunden und nährstoffreichen Lebensweise“, so der Gesundheitsbürgermeister.

Bereits seit 2012 unterstützt Kiwanis die gesunde Ernährung in den Tageseinrichtungen und konnte sich durch Besuche in den Kindergärten selbst davon überzeugen, dass die Spende zielgerichtet ankommt. Diese Spende ermöglicht mit den Kindern gemeinsam zusammengestellte gesunde Frühstücksbuffets, Besuche und Einkäufe auf dem Mannheimer Wochenmarkt und auf Feldern und Bauernhöfen. Mit der "Vitamine-Unterstützung" können die bisherigen guten Maßnahmen in diesem Bereich fortgesetzt werden.

Die Kinder, die neben dem Eltern-Kind-Zentrum K2 in den Einrichtungen ihre Schulranzensets erhalten, kommen aus den folgenden Einrichtungen: Insgesamt werden 120 Kinder aus 15 Einrichtungen bedacht.

- Kinderhaus Am Park
- Eltern-Kind-Zentrum Elfenstraße
- Kindergarten Erlenhof
- Kindergarten Gryphiusweg
- Kinderhaus Herzogenried
- Kindergarten Johann-Schütte-Straße
- Kinderhaus Kerschensteiner
- Kinderhaus Kleine Riedstraße
- Kinderhaus Neckarstadt-West
- Kinderhaus Neckarufer
- Kindergarten M2
- Kinderhaus Sickinger
- Eltern-Kind-Zentrum Ulmenweg
- Kindergarten Weylstraße