Bäckerinnung Mannheim Stadt und Land Freisprechungsfeier für erfolgreiche Gesellinnen und Gesellen

Bäckerinnung Mannheim
Alle Absolventen

Sie haben es geschafft: Nach drei Jahren Ausbildung zum Bäcker oder zur Bäckereifachverkäuferin durften sich die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen bei der Freisprechfeier in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Mannheim ihre Abschlusszeugnisse abholen. Den feierlichen Rahmen dazu hatte wieder die Bäckerinnung Mannheim Stadt und Land organisiert. Juliane Ockert, Obermeisterin der Innung, begrüßte die Gäste der Feier und sprach die ersten Glückwünsche für die bestandenen Prüfungen aus. Dem schlossen sich auch die weiteren Redner an. Dazu gehörte Marianne Sienknecht, die Leiterin der Justus-von-Liebig-Schule. Sie sprach von einem besonderen Tag für die Absolventen. Ihr Rat: „Lernen Sie weiter, entwickeln Sie neue Rezepte und arbeiten Sie an der Kommunikation mit den Menschen. Trauen Sie sich etwas zu.“ Alois Jöst, Präsident der Handwerkskammer, wagte in seiner Rede einen Blick in die Zukunft. „Macht der Roboter den Teig? Kommt das Produkt aus dem 3-D-Drucker? Liefern Drohnen die Brötchen aus?“, fragte Jöst in die Runde. Die Digitalisierung biete Risiken und Chancen, so sein Fazit. Wichtig sei es, sich Gedanken über die Zukunft zu machen. „Bleiben sie niemals stehen, bleiben sie hartnäckig und werden sie kreativ“, lautete sein Ratschlag. Roland Schmitt, Geschäftsführer der IKK classic, verglich die Ausbildung der Absolventen mit einer Reise, die Höhen und Tiefen hatte. Sein Dank galt auch den „Reisebegleitern“, den Familienangehörigen, Lehrerinnen und Lehrern. Die Gesellinnen und Gesellen wünschte er sich als Ansprechpartner für die nächsten Azubis. Den Gesellenbrief sollen sie als Wertpapier betrachten, das mit Weiterbildungen im Wert noch gesteigert werden könne. Sechs Bäcker absolvierten in diesem Jahr erfolgreiche ihre Abschlussprüfungen. Dazu kamen zwölf Bäckereifachverkäuferinnen. Sie alle wurden namentlich aufgerufen und bekamen ihr Abschlusszeugnis ausgehändigt. Wer besonders gut bestanden hatte, wurde von der Bäckerinnung, der Handwerkskammer sowie der BÄKO Süd West mit Preisen ausgezeichnet. Einer von ihnen war Sebastian Siegel, der seine Ausbildung zum Bäcker bei Innungsmitglied Peter Kapp in Edingen-Neckarhausen absolvierte hatte. Sebastian Siegel kommt aus einer Bäckerfamilie, daher lag es für ihn schon früh nahe, wie sein Bruder die Familientradition beruflich fortzuführen. Demnächst folgt für ihn die Ausbildung zum Konditor. „Später will ich dann im Familienbetrieb einsteigen“, so Siegel. Melanie Kaiser hatte ihre Ausbildung zur Bäckereifachverkäuferin ebenfalls besonders gut bestanden. Die Ausbildung habe ihr Spaß gemacht. „Auch wenn es nicht immer leicht war“, so die junge Absolventin. Ihre persönliche Zukunft sieht sie jedenfalls in ihrem erlernten Beruf. Genau das, was das Bäckerhandwerk braucht, wie Roland Schmitt es in seiner Rede gesagt hatte: „Sie sind jetzt ausgebildete Spezialisten.“