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7. Mannheimer Radsalon lockt in die City

Mannheim News flash

7. Mannheimer Radsalon lockt in die City

Das Radjubiläum rückt immer näher. Ein Vorgeschmack auf das große Festjahr geben schon jetzt der Mannheimer Radsalon und die Radparade. Die Mannheimer City verwandelt sich am Samstag, 25. Juni, von 10 bis 17 Uhr, in ein Paradies für Fahrradliebhaber und Interessierte. Auf den Kapuzinerplanken präsentiert der 7. Radsalon das Trend/Lifestyle-Thema Fahrrad in seiner ganzen Vielseitigkeit als Open-Air-Messe. Eingeladen sind alle zum Schauen, Staunen, Shoppen und Informieren. Fahrradhändler und Aussteller präsentieren das Neuste, Schönste und Nützlichste der aktuellen Fahrradsaison. Veranstaltet wird der Radsalon von der Geschäftsstelle Radjubiläum 2017 der Stadt Mannheim, der Stadtmarketing Mannheim GmbH und der Werbegemeinschaft Mannheim City e.V. Parallel startet um 15 Uhr die 9. Radparade Mannheim-Ludwigshafen auf den Kapuzinerplanken.
 
Neben den Angeboten des Fahrradhandels vom E-Bike bis zum Rennrad setzt der Radsalon auch auf verschiedene Service-Angebote. Bremsen einstellen, Kette ölen, Licht überprüfen und mehr, kann beim kostenlosen RadCHECK der Stadt Mannheim durchgeführt werden. Aber nicht nur E-Bikes sind ein großer Anziehungspunkt, auch die Lastenräder entwickelten sich zu einem ernstzunehmenden Trend. Die CargoBikes, ob als Familienkutsche, Einkaufswagen oder Transportfahrzeug, sind moderne Lastenräder und echte Alleskönner. „Das Thema „Lastenrad“ ist auch dieses Jahr wieder Schwerpunktthema. Hier kommen ganz neue Trends und neue Potentiale auf die Städte zu. Da wollen wir früh mit am Ball sein“, beschreibt Bürgermeister Lothar Quast und zeigt auf, dass die Stadtverwaltung schon früh auf neuartige Mobilitätsmöglichkeiten setzt und dies kontinuierlich verfolgt. So sind Lastenräder schon seit zwei Jahren in verschiedenen Fachbereichen im Einsatz. Damit dieses Thema unterstrichen wird, wird es bereits am Vortag des Radsalons am Freitag, 24. Juni, einen Workshop und eine Info-Veranstaltung zum Thema „Urbane Logistik mit E-Lastenrädern“ geben.
 
„Man erkannt, wie vielseitig der Radsalon ist. Er ist zudem ein wichtiger Baustein unseres 21-Punkte-Programms für mehr Radverkehr. Neben dem Ausbau des Radverkehrsnetzes geht es uns auch um die Förderung der Radkultur in der Stadt. Dafür ist der Radsalon in Kombination mit der Radparade der sichtbare Jahreshöhepunkt mit hohem Erlebnisfaktor für alle Beteiligten“, so Quast. „Der Radsalon ist inzwischen zu einer unverzichtbaren Sommer-Veranstaltung in der City geworden, bei der es sich nicht nur um das Fahrrad als Fortbewegungsmittel dreht. Ausstattung, Kleidung, Reisen, Rad-Aktivitäten und vieles mehr werden rund um das Fahrrad angeboten und präsentiert“, fügt Lutz Pauels, 1. Vorsitzender der City-Werbegemeinschaft, an.
 
„Als einer der Initiatoren des Radsalons freuen wir uns sehr auf die 7. Ausgabe. Sie stimmt uns bereits auf das Radjahr 2017 ein. Die weiter steigenden Besucherzahlen zeigen klar eine zunehmende Rad-Begeisterung in Mannheim und der Region. Radfahren bedeutet Lebensgefühl, Gesundheitsbewusstsein und Spaß. Mit dem Radsalon tragen wir dazu bei, Mannheim als Geburtsstadt des Fahrrads ins Bewusstsein zu rufen“, freut sich Karmen Strahonja, Geschäftsführerin Stadtmarketing Mannheim GmbH, auf die siebte Auflage.
 
Ein weiterer Höhepunkt des Radsalons ist die mittlerweile 9. Radparade Mannheim-Ludwigshafen. Die 17 Kilometer lange Fahrrad-Spaß-Demo startet um 15 Uhr von den Kapuzinerplanken und führt auf temporär gesperrten Straßen durch die Stadt. Es geht über den Kaiserring, die Bismarcktstraße, über die Rheinbrücke nach Ludwigshafen und wieder über die Rheinbrücken in den Jungbusch, entlang des Neckars auf der Neckarstadt-Seite zurück zum Radsalon auf den Kapuzinerplanken. Die Fahrt wird etwa 90 Minuten dauern und kann sowohl von Anfängern als auch von Kindern bewältigt werden.
 
"199 Jahre nachdem Karl Drais die erste Radfahrt von M1 zum sieben Kilometer entfernten Relaishaus in der heutige Rheinau machte, gewinnt das Radfahren endlich wieder zunehmend an Bedeutung. Damals ging es um zwei Räder statt vier Hufe vor den Karossen. Heute geht es um zwei Räder und zwei Beine statt vier Räder unter den Karossen“, so der Organisator der Radparade, Gerhard Fontagnier. „Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, gehört noch immer zu den benachteiligten Verkehrsteilnehmern. Von gleichen Rechten kann immer noch keine Rede sein. Mit der RADPARADE durch Mannheim und Ludwigshafen wollen wir zeigen, dass wir in doppelter Hinsicht kritische Masse sind und fahren auf für uns sonst gesperrten Straßen“, so Fontagnier.
 
2017, im Jahr des Fahrrads, soll die Radparade größer und mit Erlebnis-Stationen ausgestattet werden. „Vielleicht kommen die Heidelberger dann am Samstag, den 10. Juni 2017, über die teilgesperrte Autobahn mit dem Rad dazu. Wir freuen uns über die immer breiter werdende Unterstützung der Radparade und hoffen diese wird 2017 noch größer werden“, so der Organisator.