Mannheim/BAB6: Hohe Beanstandungsquote bei Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs

Mannheim/BAB6: Hohe Beanstandungsquote bei Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs

Mannheim/BAB6: Hohe Beanstandungsquote bei Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs

Bei einer mehrstündigen Schwerpunktkontrolle auf der A6 bei Mannheim überprüfte die Polizei 25 Fahrzeuge des gewerblichen Güterverkehrs und stellte zahlreiche Verstöße fest.

Wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilt, führte es am Donnerstag zwischen 8:30 Uhr und 13:30 Uhr auf dem Parkplatz Linsenbühl an der Bundesautobahn 6, zwischen den Autobahnkreuzen Viernheim und Mannheim, eine Schwerpunktkontrolle des gewerblichen Güter- und Transportverkehrs durch. Die Maßnahme erfolgte im Rahmen einer Schulung und verfolgte einen ganzheitlichen Kontrollansatz.

Unter der Federführung des Verkehrsdienstes Mannheim waren insgesamt 15 Kontrollkräfte im Einsatz. Unterstützt wurden sie von Mitarbeitenden des Gewerbeaufsichtsamts Heidelberg. Parallel führte das Bundesamt für Logistik und Mobilität an derselben Örtlichkeit Kontrollen in eigener Zuständigkeit durch.

Im Verlauf der Maßnahme kontrollierten die eingesetzten Spezialistinnen und Spezialisten insgesamt 25 Fahrzeuge sowie deren Fahrer. Bei 18 Fahrer- und Fahrzeugeinheiten wurden Beanstandungen festgestellt, was einer Quote von 72 Prozent entspricht.

Verstöße in mehreren Bereichen festgestellt

Nach Angaben der Polizei hielten zehn Fahrzeuglenker ihre vorgeschriebenen Ruhezeiten oder die höchstzulässige tägliche Arbeitszeit nicht ein. Darüber hinaus wurden weitere Verstöße festgestellt.

Festgestellt wurden unter anderem fünf Verstöße im Zusammenhang mit digitalen Kontrollgeräten, sieben Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz, Mängel bei der Ladungssicherung, Verstöße gegen die StVZO und StVO sowie fehlende Beförderungspapiere in zwei Fällen. Zudem lagen ein abfallrechtlicher Verstoß vor, drei Fahrern wurde die Weiterfahrt bis zur Mängelbeseitigung untersagt und ein Fahrer musste eine Ruhezeit einlegen. Zur Sicherstellung der Verfahren wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von rund 5.000 Euro erhoben.

Nach Einschätzung der Polizei verdeutlicht das Ergebnis der Kontrollen die Bedeutung solcher Maßnahmen für die Verkehrssicherheit. Weitere Schwerpunktaktionen mit vergleichbarer Zielrichtung sind bereits geplant.