Mannheim: 20-jähriger Tatverdächtiger wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft

Mannheim: 20-jähriger Tatverdächtiger wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft

Mannheim: 20-jähriger Tatverdächtiger wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft

Nach einem Messerangriff am Neujahrstag in Mannheim sitzt ein 20-Jähriger in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim wurde gegen einen 20-jährigen Mann Haftbefehl erlassen. Der Tatverdächtige steht im dringenden Verdacht, am 1. Januar 2026 versucht zu haben, einen 31-jährigen Mann auf offener Straße zu töten.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 20-Jährige am Neujahrstag gegen 17.15 Uhr vor einem Anwesen im Quadrat H 3 ein Messer gezogen und einem 31-jährigen Mann, der auf dem Gehweg telefonierte, unvermittelt einen wuchtigen Stich in den Unterbauch versetzt haben. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige vom Tatort.

Der 31-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert werden musste. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden befindet sich der Mann inzwischen nicht mehr in einem kritischen Zustand.

Zur Ergreifung des Tatverdächtigen leiteten die Ermittler umfangreiche offene und verdeckte Fahndungsmaßnahmen ein. Diese führten am 26. Januar 2026 zur Festnahme des Mannes in Heilbronn.

Am selben Tag wurde der 20-Jährige dem Haft- und Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt. Der bereits zuvor erlassene Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung wurde in Vollzug gesetzt. Anschließend wurde der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Kriminalkommissariats Mannheim bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.