MANNHEIM: Wohnungsbrand in R 7 – Drei Personen mit Rauchgasvergiftung
Am 18. Februar 2026 kam es gegen 13.50 Uhr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in R 7. Drei Personen wurden leicht verletzt, die Wohnung ist unbewohnbar.
Wie das Polizeipräsidium Mannheim am 19.02.2026 um 14:57 Uhr mitteilte, rückten am Mittwochnachmittag, 18.02., Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst zu einem Brand in einer Wohnung im vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in R 7 aus.
Zeugen hatten gegen 13.50 Uhr eine starke Rauchentwicklung bemerkt und die Einsatzkräfte verständigt. Nach bisherigem Kenntnisstand geriet aus bislang unbekannter Ursache eine Matratze im Schlafzimmer der betroffenen Wohnung in Brand.
Die beiden Anwohner versuchten zunächst selbst, das Feuer zu löschen, was jedoch misslang. Durch zur Hilfe eilende Zeugen wurden die 74 und 79 Jahre alten Bewohner aus dem Haus begleitet. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde das Anwesen geräumt.
Das Ehepaar sowie ein weiterer Anwohner erlitten leichte Verletzungen in Form von Rauchgasvergiftungen und wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.
Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 14.45 Uhr an. Für die Dauer des Einsatzes mussten der Fußgänger- und Straßenverkehr in unmittelbarer Nähe gesperrt werden.
Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt. Die Wohnung des Ehepaars ist derzeit nicht bewohnbar. Durch Löschwasser entstanden zudem Wasserschäden in den beiden darunterliegenden Wohnungen im dritten Obergeschoss.
Die Ermittlungen zur Brandursache werden vom Polizeirevier Mannheim-Innenstadt geführt und dauern an.