Mannheim: Falscher Bankmitarbeiter bringt Frau um 60.000 Euro
Am 23. März 2026 wurde eine Frau in Mannheim-Feudenheim Opfer eines Betrugs. Ein Täter brachte sie zu mehreren Überweisungen.
Nach Angaben der Polizei wurde eine 59-jährige Frau am Sonntag zwischen 12:15 Uhr und 17:00 Uhr Opfer einer Betrugsmasche durch einen falschen Bankmitarbeiter.
Ausgangspunkt war eine SMS, die scheinbar von ihrer Hausbank stammte. Darin wurde eine angebliche Auszahlung über rund 10.000 Euro angekündigt und zur Kontaktaufnahme über eine angegebene Telefonnummer aufgefordert.
Geschickte Täuschung am Telefon
Die Frau rief die Nummer an und sprach mit einem Mann, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. Dieser erklärte, ihr Konto sei in Gefahr und müsse durch Überweisungen auf sichere Konten geschützt werden.
Im Verlauf eines rund zweistündigen Gesprächs, das bewusst aufrechterhalten wurde, veranlasste die 59-Jährige insgesamt sieben Überweisungen über einen Gesamtbetrag von knapp 60.000 Euro.
Verdacht und Anzeige
Nachdem die Hausbank das Konto aufgrund der Vielzahl an Transaktionen vorübergehend sperrte, sollte ein weiteres Gespräch folgen, um auch das restliche Guthaben zu transferieren.
In dieser Phase wurde die Frau misstrauisch, recherchierte selbst und erkannte den Betrug. Sie erstattete anschließend Anzeige bei der Polizei.
Kriminalpolizei ermittelt
Die Ermittlungen wegen Betrugs wurden von der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg übernommen.