Affenstarke Aktion zur Alkoholprävention: HaLT-Jugendschutzteams beim diesjährigen Mannheimer Stadtfest sehr erfolgreich

Stadt Mannheim
HaLT Stadtfest 2017

„Mach Dich nicht zum Affen – Kontrolliere Deinen Alkoholkonsum!“ Dieser Slogan prangte auf den T-Shirts der HaLT-Jugendschutzteams zur Alkoholprävention, die bei hochsommerlichen Temperaturen am Freitag- und Samstagabend beim Mannheimer Stadtfest unterwegs waren. Mit insgesamt mehr als 250 Personen, davon circa 200 Jugendliche und circa 50 Erwachsene, haben die HaLT-Jugendschutzteams zur Alkoholprävention am Freitag- und Samstagabend beim Stadtfest über den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol diskutiert.

Die Jugendschutzaktionen werden seit zehn Jahren in Mannheim durchgeführt, unter anderem auch beim Stadtfest. Viele Besucherinnen und Besucher kennen die Aktion mittlerweile und reagieren positiv, wenn sie von den Teams angesprochen werden. Teilweise wenden sie sich sogar direkt an die Präventionsexperten, um sich zum Thema „Alkoholkonsum“ zu informieren. Nach Einschätzung der jugendlichen Peers waren die jugendlichen und erwachsenen Festbesucher in diesem Jahr besonders kommunikativ und ließen sich gerne auf die Gespräche mit den Teams ein. Mehrere junge Erwachsene interessierten sich sogar dafür, wie man sich als sogenannte Peers selbst bei den Aktionen einbringen kann. Es wurden erste Kontakte geknüpft und Kontaktadressen ausgetauscht. Wer weiß – vielleicht sind sie 2018 mit von der Partie!

Die Mehrheit der jugendlichen Festbesucher hielt sich an die gesetzlichen Altersvorgaben. Von Seiten der Polizei mussten während der HaLT-Aktionen keine besonderen Maßnahmen ergriffen und auch keine Ausweiskontrollen durchgeführt werden. Besonders positiv aufgefallen sind mehrere Gruppen Jugendlicher, die aus Überzeugung keinen Alkohol trinken, da er ihnen gar nicht schmeckt und somit ihre Freizeit und ihr Alltag automatisch ohne Alkohol ablaufen.

Neben den Gesprächen mit den Besucherinnen und Besuchern überprüften die HaLT-Jugendschutzteams alle Verkaufsstände hinsichtlich des Aushangs der Jugendschutzbestimmungen. An nur wenigen Ständen waren die Plakate nicht vorhanden beziehungsweise nicht deutlich erkennbar angebracht, was nach einer Aufklärung durch die Teams vom Standpersonal behoben wurde. Hier zeigt sich die ausgesprochen gute Zusammenarbeit mit den Veranstaltern des Stadtfests von Event und Promotion unter der Leitung von Thomas Sprengel und seinem Team.

Der Verlauf des Mannheimer Stadtfestes 2017 zeigt, dass die Arbeit der HaLT-Jugendschutzteams bei den Mannheimer Festveranstaltungen Früchte trägt und die kommunale Alkoholpräventionsstrategie Sinn macht. Die Stadt Mannheim wird mit HaLT und anderen suchtpräventiven Projekten gezielt für Jugendliche und alle anderen Zielgruppen gemeinsam mit den Partnern des Suchthilfenetzwerks Mannheim die Prävention in Mannheim vorantreiben.

Lust, als Peer im HaLT-Projekt mitzuarbeiten?
Als zukünftiger HaLT-Peer sollten Sie leicht mit Menschen in Kontakt treten können, keine Schwierigkeiten haben, fremde Jugendliche anzusprechen und eine gefestigte Einstellung zu gemäßigtem Alkoholkonsum haben. Im Gegenzug erhalten Sie eine mehrstündige Peer-Schulung zur Vorbereitung für die Tätigkeit und neben der Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro pro Einsatz noch ein offizielles Zertifikat über die Ausübung der ehrenamtlichen Tätigkeit.

Falls Sie mindestens 18 und jünger als 30 Jahre sind und Lust haben, zukünftig bei den HaLT-Jugendschutzaktionen als Peer mitzuarbeiten, dann wenden Sie sich bitte an das Sekretariat des Beauftragten für Suchtprophylaxe Herrn Dr. Timo Kläser (Fachbereich Gesundheit, Stadt Mannheim): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Hintergrund:
HaLT – Hart am Limit ist ein alkoholpräventives Projekt für Jugendliche. Es wird vom Fachbereich Gesundheit mit den Partnern aus dem Suchthilfenetzwerk wie zum Beispiel der Kriminalprävention der Polizei, Fachleuten aus der Suchtprävention sowie den Fachbereichen Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt sowie Sicherheit und Ordnung unter Federführung des Beauftragten für Suchtprophylaxe Dr. Timo Kläser durchgeführt.

Telefon: 0621 - 293 - 9339
Fax: 0621 - 293 - 2280
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