Rhein-Neckar-Kreis: 930.000 Euro für Kreisstraßen – Sanierungsprogramm 2026 beschlossen
Der Rhein-Neckar-Kreis investiert auch 2026 gezielt in die Infrastruktur. Mit dem einstimmig beschlossenen Sicherheits- und Deckenprogramm werden mehrere Kreisstraßen saniert, um Schäden frühzeitig zu beheben und die Verkehrssicherheit zu verbessern.
Der Rhein-Neckar-Kreis investiert im Jahr 2026 rund 930.000 Euro in die Sanierung seiner Kreisstraßen. Der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft beschloss am Dienstag, 10. März 2026, das Sicherheits- und Deckenprogramm 2026 einstimmig umzusetzen.
Grundlage für das Programm ist das Substanzerhaltungskonzept des Amtes für Straßen- und Radwegebau, das für die Jahre 2024 bis 2028 erstellt wurde und bereits am 20. Juni 2023 ebenfalls einstimmig verabschiedet worden war. Für die Umsetzung dieses fünfjährigen Konzeptes stehen jährlich rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Landrat Stefan Dallinger betonte die Bedeutung der Investitionen für die Region:
Diese Straßen werden 2026 saniert
Im laufenden Jahr sind folgende Maßnahmen vorgesehen:
- K 4156 Sandhausen – St. Ilgen (von der L 598 bis zur K 4144) – 455.000 Euro
- K 4183 bei Ehrstädt (von der K 4284 bis zur K 4283) – 275.000 Euro
- K 4279 Ortsdurchfahrt Eschelbronn (von der K 4181 bis zum Bahnhof) – 200.000 Euro
Die Auswahl der Sanierungsmaßnahmen basiert auf einer Priorisierung nach Straßenzustand, Verkehrsbelastung sowie der Abstimmung mit weiteren Baumaßnahmen im klassifizierten Straßennetz und in den Kommunen.
Schäden frühzeitig beheben
Bei den betroffenen Straßen wurden unter anderem Setzungen, Netzrisse sowie Ausmagerungen der Asphaltoberfläche festgestellt. Durch eindringendes Wasser könnte sich der Zustand der Fahrbahnen ansonsten schnell weiter verschlechtern.
Um größere Schäden an der Bausubstanz zu vermeiden, wird die schadhafte Asphaltschicht flächendeckend erneuert. Je nach Zustand werden zudem Binder- und Tragschichten verstärkt, Straßenbankette ertüchtigt sowie Schutzeinrichtungen und Entwässerungsanlagen angepasst.
Breite Zustimmung im Ausschuss
Von den Mitgliedern des Ausschusses gab es fraktionsübergreifend Lob für das Programm. Besonders hervorgehoben wurden die fachliche Bewertung des Straßenzustands durch das zuständige Fachamt, die enge Abstimmung mit den Kommunen sowie der vorausschauende Umgang mit den finanziellen Ressourcen.