Leimen: Handykauf endet in räuberischer Erpressung – Täter flüchten mit Bargeld

Leimen: Handykauf endet in räuberischer Erpressung – Täter flüchten mit Bargeld

Leimen: Handykauf endet in räuberischer Erpressung – Täter flüchten mit Bargeld

In der Nacht zum 23. März 2026 wurde ein Mann in Leimen-St. Ilgen überfallen. Die Polizei bittet um Hinweise zu zwei Tätern.

Nach Angaben der Polizei kam es gegen 02:00 Uhr im Bereich der Kreuzung Unterm Sand / Gustav-Throm-Straße in Leimen-St. Ilgen zu einer schweren räuberischen Erpressung.

Ein 58-jähriger Mann hatte über eine Internetplattform den Kauf eines Mobiltelefons vereinbart und traf sich hierfür mit zwei unbekannten Männern.

Bedrohung mit Messer

Als der Mann das Handy entgegennehmen wollte, bedrohte ihn einer der Tatverdächtigen plötzlich mit einem Messer und forderte Bargeld.

Der 58-Jährige warf daraufhin 900 Euro auf den Boden. Im Anschluss wurde er geschubst, stürzte und verletzte sich leicht.

Täter flüchten

Die beiden Täter flüchteten anschließend zu Fuß in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung, an der auch eine Hundestaffel beteiligt war, blieb ohne Erfolg.

Der Geschädigte wurde nach der Erstversorgung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Täterbeschreibung

Der erste Tatverdächtige wird als etwa 160 bis 165 cm groß, rund 18 Jahre alt, mit dunklem Ziegenbart beschrieben. Er sprach deutsch ohne erkennbaren Akzent.

Der zweite Tatverdächtige soll etwa 185 cm groß und 20 bis 22 Jahre alt sein, dunkle Haare sowie ein schmales Gesicht haben und ebenfalls akzentfrei deutsch sprechen.

Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg übernommen.

Zeugenaufruf: Hinweise nimmt das kriminalpolizeiliche Hinweistelefon unter der Telefonnummer 0621/174-4444 entgegen.
Hinweis: Treffen bei Online-Käufen sollten möglichst an öffentlichen, gut beleuchteten Orten stattfinden. Bargeldtransaktionen bergen ein erhöhtes Risiko.