Vor dem Spiel zwischen Stuttgart und Hoffenheim eskaliert eine Begegnung von Fangruppen. Die Polizei greift ein und leitet umfangreiche Ermittlungen ein.
Am Samstag, 2. Mai 2026, kam es gegen 13:00 Uhr im Vorfeld der Fußballbundesligapartie zwischen dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim zu einer Auseinandersetzung zwischen Fangruppierungen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim ereignete sich der Vorfall im Bereich der Dietmar-Hopp-Brücke auf dem Weg zum Stadion in Sinsheim.
Nach bisherigen Erkenntnissen hielt ein Fanbus, aus dem etwa 30 bis 40 Personen aus der Stuttgarter Fanszene ausstiegen. Diese liefen auf eine Gruppe von etwa 40 bis 45 Hoffenheimer Fans zu. In der Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Gruppen.
Polizei beendet Auseinandersetzung
Die eingesetzten Polizeikräfte konnten die Situation schnell unter Kontrolle bringen und die Fangruppen trennen. Im Zusammenhang mit dem Vorfall kam es auch zu einer Raubstraftat zum Nachteil eines Hoffenheim-Fans.
Bei insgesamt 44 Personen aus der Stuttgarter Fanszene wurden strafprozessuale Maßnahmen durchgeführt. Zudem erhielten sie Platzverweise für den Bereich des Stadions, die bis 20:00 Uhr galten.
Ermittlungen laufen
Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs sowie wegen Raubes. Die Behörden werten derzeit Beweismittel aus.
Zeugen, insbesondere Personen, die Fotos oder Videos vom Geschehen angefertigt haben, werden gebeten, sich beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon unter der Telefonnummer 0621 174-4444 zu melden.