WEINHEIM: Millioneninvestition in Bildung – Werkstatt am Berufsschulzentrum umfassend modernisiert

WEINHEIM: Millioneninvestition in Bildung – Werkstatt am Berufsschulzentrum umfassend modernisiert

 

Der Rhein-Neckar-Kreis hat die Werkstatt am Zentrum Beruflicher Schulen in Weinheim modernisiert. Nach Bauzeit seit 2022 wurde das Projekt im April 2026 endgültig abgerechnet.

Der Rhein-Neckar-Kreis hat den Umbau und die Sanierung der Werkstatt am Zentrum Beruflicher Schulen in Weinheim erfolgreich abgeschlossen. Am 14. April 2026 bestätigten die Mitglieder des Verwaltungs- und Finanzausschusses einstimmig die Schlussabrechnung der Maßnahme. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 5,37 Millionen Euro.

Mit der Modernisierung wurde die bestehende Werkstatt grundlegend an die heutigen Anforderungen eines zeitgemäßen Schulbetriebs angepasst. Auf einer Fläche von etwa 626 Quadratmetern entstanden zusätzliche Möglichkeiten für Theorie- und Unterrichtsnutzung. Gleichzeitig wurde die Fassade geöffnet, um mehr Tageslicht in die Räume zu bringen.

Technik und Gebäude umfassend erneuert

Im Zuge der Bauarbeiten wurden das Dach vollständig erneuert und die Gebäudehülle energetisch saniert. Auch die technische Infrastruktur wurde auf den neuesten Stand gebracht. Dazu zählen insbesondere die Elektroinstallationen sowie die Lüftungstechnik.

Ein zentraler Bestandteil der Maßnahme war die Verbesserung der Energieeffizienz. Der Heizwärmebedarf konnte deutlich reduziert werden. Nach Angaben des Kreises werden künftig jährlich rund 100.000 Kilogramm CO2 eingespart.

Bau unter laufendem Betrieb

Die Bauarbeiten begannen im Sommer 2022 und wurden abschnittsweise während des laufenden Schulbetriebs umgesetzt. Im März 2025 konnte die modernisierte Werkstatt vollständig in Betrieb genommen werden.

Ursprünglich waren für das Projekt Kosten von rund 4,85 Millionen Euro vorgesehen. Die gestiegenen Baupreise infolge der Corona-Pandemie sowie der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine führten zu einer Erhöhung der Gesamtsumme. Durch Anpassungen in der Planung konnte die Kostenentwicklung teilweise begrenzt werden.

Fördermittel und Einordnung

Für die Umsetzung erhielt der Rhein-Neckar-Kreis Fördermittel in Höhe von rund 1,66 Millionen Euro aus dem kommunalen Sanierungsfonds.

Landrat Stefan Dallinger betont die Bedeutung der Investition für die Region. Die Modernisierung stärke die berufliche Bildung und trage gleichzeitig durch die energetische Sanierung zum Klimaschutz bei. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen sei es gelungen, das Projekt erfolgreich umzusetzen.

Investitionen in moderne Bildungsinfrastruktur schaffen langfristige Perspektiven für Ausbildung und Fachkräfteentwicklung. Gleichzeitig leisten energetische Sanierungen einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz im öffentlichen Gebäudebestand.