Nauheim: Folgeunfall an bestehender Unfallstelle – zwei Fahrerinnen verletzt, L3040 über fünf Stunden gesperrt

Nauheim: Folgeunfall an bestehender Unfallstelle – zwei Fahrerinnen verletzt, L3040 über fünf Stunden gesperrt

Nauheim: Folgeunfall an bestehender Unfallstelle – zwei Fahrerinnen verletzt, L3040 über fünf Stunden gesperrt

Ein erster Auffahrunfall im morgendlichen Stockverkehr löste am Mittwoch eine Kettenreaktion aus – ein Folgeunfall führte zu zwei Verletzten und einer stundenlangen Vollsperrung.

Nach Polizeiangaben ereignete sich der erste Unfall am Mittwoch gegen 07:45 Uhr auf der L 3040 in Nauheim. Im stockenden Verkehr kam es auf der Brückenabfahrt über die Bahnstrecke, kurz vor der Einmündung zur L 3094, zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw. Beide Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren.

Wenige Minuten später, gegen 08:00 Uhr, kam es direkt an der bestehenden Unfallstelle zu einem Folgeunfall mit Personenschaden. Eine 60-jährige Taxifahrerin wollte die Unfallstelle – sowie den bereits eingetroffenen Streifenwagen der Polizeistation Groß-Gerau – über die Gegenfahrbahn passieren. Dabei übersah sie den entgegenkommenden Pkw einer 79-jährigen Fahrzeugführerin, die von der L 3094 in Richtung L 3040 unterwegs war. Es kam zum Frontalzusammenstoß.

Die 60-jährige Taxifahrerin wurde leicht, die 79-jährige Fahrerin des entgegenkommenden Pkw schwer verletzt. Beide kamen in umliegende Krankenhäuser. Ein Fahrgast im Taxi blieb nach aktuellem Stand unverletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von rund 40.000 Euro. Durch den Unfall traten zudem größere Mengen an Betriebsstoffen aus, sodass die Fahrbahn umfangreich gereinigt werden musste.

Mehrstündige Vollsperrung

Für die Unfallaufnahme, die Bergung der Fahrzeuge und die Reinigung musste die L 3040 über fünf Stunden voll gesperrt werden. Gegen 13:30 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben.

Hinweis der Polizei: Fahrzeugführende werden gebeten, Unfallstellen nur mit äußerster Vorsicht zu umfahren und auf Anweisungen von Einsatzkräften zu achten, um weitere Gefährdungen zu vermeiden.