Rüsselsheim: Motorradfahrer flüchtet vor Polizei mit bis zu 140 km/h – Zeugen und Geschädigte gesucht
In Rüsselsheim ist ein Motorradfahrer am Donnerstagabend vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und mit extrem überhöhter Geschwindigkeit durch mehrere Straßen gerast – die Polizei ermittelt wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.
Am Donnerstagabend (11.12.2025) wollte eine Streife der Polizeistation Rüsselsheim gegen 17.45 Uhr den Fahrer einer grünen Kawasaki in der Frankfurter Straße kontrollieren. Zuvor war der Motorradfahrer den Beamten aufgefallen, weil er im Bereich der Unterführung der Friedensstraße unter anderem mehrfach nur auf dem Hinterrad fuhr. Der Biker missachtete die Anhaltezeichen der Polizei, beschleunigte stark und flüchtete über die Taunusstraße sowie die Grabenstraße. Nach Angaben der Polizei erreichte er dabei Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Im weiteren Verlauf geriet der Flüchtige mehrfach in den Gegenverkehr und zwang entgegenkommende Fahrzeugführer zum Ausweichen. Besonders gefährlich: In der Kürbisstraße, in der eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt, soll der Motorradfahrer mit mindestens 140 km/h unterwegs gewesen sein. Anschließend passierte er den Friedensplatz und setzte seine Flucht in Richtung Innenstadt fort. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Die Ermittlungen zur Identität des bislang unbekannten Fahrers dauern an.
Polizei bittet um Hinweise
Zur Aufklärung des Vorfalls sucht die Polizei sowohl Zeugen als auch mögliche Geschädigte, die durch die riskante Fahrweise gefährdet wurden.
Hinweise nimmt die Polizeistation Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142/6960 entgegen. Quelle: Polizeipräsidium Südhessen, Meldung „POL-DA: Rüsselsheim: Polizeikontrolle/Motorradfahrer gibt Gas – Zeugen und Geschädigte gesucht“, veröffentlicht am 12.12.2025 um 08:09 Uhr.