Südhessen: Großkontrolle auf Autobahnen – Polizei geht gezielt gegen Einbruchskriminalität vor
Mehrere Polizeipräsidien kontrollierten am Dienstag den Verkehr auf Autobahnen in Südhessen. Ziel war es, Eigentumskriminalität einzudämmen und Täterstrukturen zu stören.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen führten zivile Autobahnfahnder am Dienstag, 31.03.2026, zwischen 10.30 Uhr und 18.00 Uhr umfangreiche Kontrollen auf den Autobahnen in Südhessen durch. Beteiligt waren Einsatzkräfte der Polizeipräsidien Südhessen, Trier, Koblenz, Mainz und Kaiserslautern.
Im Rahmen der Maßnahmen wurden insgesamt 91 Fahrzeuge gestoppt und 132 Personen überprüft. Die Kontrollen waren Teil einer überregional abgestimmten Strategie zur Bekämpfung von Wohnungseinbruch und weiterer Eigentumskriminalität.
15 Ermittlungsverfahren eingeleitet
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden im Zuge der Kontrollen 15 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die festgestellten Verstöße reichten vom Fahren ohne Fahrerlaubnis über Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz bis hin zu Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz.
Gesuchte Personen festgestellt
Zudem trafen die Beamten auf zwei Fahrzeuginsassen, die von Staatsanwaltschaften im Zusammenhang mit laufenden Ermittlungen gesucht wurden, unter anderem wegen Wohnungseinbruchs und Unfallflucht. Nachdem ihre aktuellen Aufenthaltsorte festgestellt worden waren, konnten sie ihre Fahrt fortsetzen.
Ziel der flächendeckenden Kontrollen ist es laut Polizei, Straftäter nachhaltig zu verunsichern und die Region für kriminelle Aktivitäten weniger attraktiv zu machen.