Mörfelden-Walldorf: Polizei zieht berauschte Fahrer und mutmaßlich manipulierte Fahrzeuge aus dem Verkehr

Mörfelden-Walldorf: Polizei zieht berauschte Fahrer und mutmaßlich manipulierte Fahrzeuge aus dem Verkehr

 

Bei großangelegten Verkehrskontrollen in Mörfelden-Walldorf hat die Polizei mehrere Verstöße festgestellt – darunter mutmaßliche Drogenfahrten, ein verbotenes Messer und manipulierte Lastwagen.

Im Rahmen gemeinsamer Verkehrskontrollen haben Einsatzkräfte verschiedener Polizeidienststellen am Dienstag, 26. Mai, zahlreiche Fahrzeuge auf den Bundesstraßen 43 und 486 überprüft. Die Maßnahmen fanden laut Polizeipräsidium Südhessen unter anderem auf der B43 in Höhe der Okrifteler Straße statt.

An den Kontrollen beteiligt waren Beamtinnen und Beamte der Polizeidirektionen Groß-Gerau, Darmstadt-Dieburg sowie der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen.

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 61 Fahrzeuge und überprüften 83 Personen genauer. Bei zwei Fahrzeugführern bestand der Verdacht, zuvor Cannabis konsumiert zu haben. Die Polizei veranlasste Blutentnahmen und leitete Ermittlungsverfahren ein.

Weitere Verstöße festgestellt

Darüber hinaus stoppten die Beamten einen Autofahrer ohne gültige Fahrerlaubnis. Bei zwei osteuropäischen Lastwagenfahrern behielten die Kontrolleure zudem Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt knapp 2.000 Euro ein. Hintergrund waren Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht beziehungsweise Manipulationen an den Steuergeräten der Ad-Blue-Anlagen.

Bei einem weiteren Autofahrer entdeckten die Einsatzkräfte ein griffbereites Springmesser im Handschuhfach. Gegen den Mann wurde Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet.

Zusätzlich fiel bei der Überprüfung seines Fahrzeugs auf, dass der Bericht der Hauptuntersuchung mutmaßlich gefälscht war. Die Weiterfahrt wurde daraufhin zunächst untersagt.

Mehrere weitere Verkehrsteilnehmer erhielten Mängelanzeigen und müssen nun nachweisen, dass die festgestellten Defekte an ihren Fahrzeugen behoben wurden.

Die Polizei weist darauf hin, dass Alkohol, Drogen oder technische Manipulationen im Straßenverkehr erhebliche Gefahren verursachen können. Bereits geringe Beeinträchtigungen können Reaktionszeiten verlängern und schwere Unfälle begünstigen.