Bischofsheim: Pfefferspray in Linienbus versprüht – 14 Menschen verletzt

Bischofsheim: Pfefferspray in Linienbus versprüht – 14 Menschen verletzt

 

Ein Vorfall in einem Linienbus hat am Montagnachmittag in Bischofsheim einen größeren Einsatz von Polizei und Rettungsdienst ausgelöst. Insgesamt 14 Menschen wurden durch versprühtes Pfefferspray verletzt.

In einem Bus in der Ringstraße in Bischofsheim sind am Montag, 15. Juni 2026, mehrere Fahrgäste durch Pfefferspray verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich gegen 15 Uhr und führte zu einem Einsatz von Polizei und Rettungsdienst.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler steht ein 14-jähriger Jugendlicher im Verdacht, das Reizstoffspray im Fahrzeuginneren versprüht zu haben. Die genaue Ursache und die Hintergründe des Vorfalls sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Durch das Pfefferspray erlitten insgesamt 14 Personen Verletzungen. Rettungskräfte versorgten die Betroffenen direkt vor Ort.

Niemand musste ins Krankenhaus

Glücklicherweise waren die Verletzungen nach Angaben der Polizei nicht so schwerwiegend, dass eine Einlieferung in ein Krankenhaus erforderlich wurde. Alle Betroffenen konnten nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort verbleiben.

Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und prüft den Vorfall nun unter dem Verdacht der gefährlichen Körperverletzung.

Ermittlungen dauern an

Die Beamten untersuchen derzeit die genauen Umstände des Geschehens und die Rolle des tatverdächtigen Jugendlichen. Für den Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung die Unschuldsvermutung.

Hinweis: Pfefferspray kann insbesondere in geschlossenen Räumen erhebliche gesundheitliche Beschwerden verursachen. Betroffene sollten frische Luft aufsuchen und bei anhaltenden Beschwerden medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Das missbräuchliche Versprühen von Reizstoffen kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.