Ludwigshafen: 227 Gurtverstöße bei Kontrollwoche – Polizei zieht Bilanz
Vom 9. bis 15. März 2026 kontrollierte die Polizei in der Vorder- und Südpfalz gezielt die Gurtpflicht. Dabei wurden 227 Verstöße festgestellt und geahndet.
Das Polizeipräsidium Rheinpfalz beteiligte sich auch in diesem Jahr an der europaweiten Kontrollwoche mit dem Schwerpunkt Sicherheitsgurt. Im Zeitraum vom 9. bis 15. März 2026 führten Einsatzkräfte verstärkte Kontrollen im gesamten Zuständigkeitsbereich durch.
Nach Angaben der Polizei wurden insgesamt 972 Fahrzeuge überprüft. Dabei stellten die Beamtinnen und Beamten 227 Verstöße gegen die Gurtpflicht fest, die entsprechend geahndet wurden.
Weitere Verstöße festgestellt
Im Rahmen der Kontrollen wurden zudem weitere Delikte erkannt. So registrierten die Einsatzkräfte fünf Verstöße im Zusammenhang mit illegalem Aufenthalt beziehungsweise Schleusungsdelikten. Darüber hinaus wurde ein Eigentumsdelikt festgestellt und eine zur Fahndung ausgeschriebene Person identifiziert.
Aufklärung im Fokus der Maßnahmen
Neben der Ahndung von Verstößen stand auch die Aufklärung im Mittelpunkt der Kontrollwoche. Die Polizei informierte Verkehrsteilnehmende gezielt über die Risiken, die durch das Nichtanlegen oder falsche Anlegen von Sicherheitsgurten entstehen können.
Besonders bei Kindern ist eine korrekte Sicherung entscheidend, da sie im Falle eines Unfalls besonders gefährdet sind.
Polizei appelliert an Verkehrsteilnehmende
Die Polizei weist darauf hin, dass Sicherheitsgurte während der gesamten Fahrt angelegt sein müssen – auch bei kurzen Stopps im Verkehr. Zudem sollten dicke Kleidungsstücke vor dem Anschnallen abgelegt und der Gurt korrekt geführt werden, um seine Schutzwirkung vollständig zu entfalten.
Die Kontrollwoche wurde vom europäischen Polizeinetzwerk ROADPOL koordiniert und ist Teil von Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz, Pressemitteilung vom 17.03.2026.