Ludwigshafen: Senior verliert über 30.000 Euro – Polizei warnt vor Anlagebetrug
Ein 66-Jähriger wurde durch einen vermeintlichen Online-Broker getäuscht. Die Polizei gibt wichtige Hinweise zum Schutz vor Betrugsmaschen.
Nach Angaben der Polizei wurde ein 66-jähriger Mann aus Ludwigshafen Opfer eines mutmaßlichen Anlagebetrugs im Internet.
Der Senior war vor etwa zwei Wochen auf einen vermeintlichen Online-Broker aufmerksam geworden, der mit hohen Renditen warb. In der Folge überwies er mehr als 30.000 Euro.
Bank verhindert weiteren Schaden
Als der Mann anschließend weitere 10.000 Euro investieren wollte, wurde er von seiner Bank gewarnt. Diese erkannte Hinweise auf eine Betrugsmasche und konnte so möglicherweise weiteren finanziellen Schaden verhindern.
Typische Masche mit hohen Gewinnversprechen
Solche Betrugsfälle beginnen häufig mit professionell wirkenden Internetauftritten und unrealistischen Renditeversprechen. Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen und Opfer zu weiteren Zahlungen zu bewegen.
Polizei gibt wichtige Verhaltenstipps
Die Polizei rät in diesem Zusammenhang dringend zur Vorsicht:
- Geben Sie keine sensiblen Daten wie Online-Banking-Zugänge weiter
- Erteilen Sie keinen Zugriff auf Computer oder Smartphone
- Misstrauen Sie Angeboten mit überhöhten Gewinnversprechen
- Seien Sie besonders vorsichtig bei Investitionen in Kryptowährungen
- Erstatten Sie im Verdachtsfall Anzeige bei der Polizei
Zur Überprüfung von Anbietern empfiehlt die Polizei zudem, offizielle Datenbanken zu nutzen, etwa die der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).