In Ludwigshafen werden zwei Hunde aus einer stark verwahrlosten Wohnung befreit. Ein Nachbar hatte zuvor wegen anhaltenden Bellens die Behörden alarmiert.
Am frühen Samstagmorgen, 2. Mai 2026, wurden in Ludwigshafen im Stadtteil Nord/Hemshof zwei Hunde aus einer Wohnung gerettet. Nach Angaben der Behörden hatte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses gegen 1:10 Uhr den Kommunalen Vollzugsdienst verständigt, da er seit mehreren Tagen anhaltendes Hundegebell aus einer Nachbarwohnung wahrgenommen hatte.
Vor Ort reagierte zunächst niemand auf das Klopfen der Einsatzkräfte, obwohl das Bellen aus der Wohnung weiterhin zu hören war. Auch eine Rückfrage bei der Polizei brachte keine Erkenntnisse über den Aufenthaltsort der Bewohner. Daraufhin wurde die Feuerwehr hinzugezogen, die die Wohnungstür öffnete.
Wohnung in schlechtem Zustand
In der Wohnung trafen die Einsatzkräfte keine Personen an, jedoch zwei Zwergspitz-Hunde, die einen geschwächten Eindruck machten. Die Räume befanden sich in einem stark verwahrlosten Zustand: Sie waren vermüllt, von Insekten befallen und wiesen zahlreiche Hundefäkalien auf den Böden auf.
Tiere ins Tierheim gebracht
Aufgrund der vorgefundenen Umstände stellte der Kommunale Vollzugsdienst die beiden Hunde sicher. Die Tierrettung der Berufsfeuerwehr brachte die Tiere anschließend in ein Tierheim.