Ludwigshafen: Obduktion bestätigt Ertrinken nach Tragödie im Freibad

Ludwigshafen: Obduktion bestätigt Ertrinken nach Tragödie im Freibad

 

Nach dem Tod eines vierjährigen Kindes in einem Ludwigshafener Freibad liegt nun das Ergebnis der Obduktion vor. Hinweise auf Fremdeinwirkung ergaben sich laut Ermittlern nicht.

Im Zusammenhang mit dem Tod eines vierjährigen Kindes in einem Freibad in Ludwigshafen haben die Staatsanwaltschaft Frankenthal und das Polizeipräsidium Rheinpfalz weitere Erkenntnisse veröffentlicht.

Der Junge war bereits am 24. Mai 2026 verstorben. Zur Klärung der Todesursache wurde anschließend eine Obduktion durchgeführt.

Nach Angaben der Ermittlungsbehörden ergab die Untersuchung ein zentrales Regulationsversagen, vermutlich infolge von Ertrinken. Hinweise auf eine todesursächliche Erkrankung oder auf eine Einwirkung Dritter konnten demnach nicht festgestellt werden.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal sowie der Kriminalpolizei Ludwigshafen dauern weiterhin an.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft weist regelmäßig darauf hin, Kinder an Gewässern und in Schwimmbädern niemals unbeaufsichtigt zu lassen – auch nicht für kurze Augenblicke.