Ludwigshafen: Tatverdächtiger nach schwerer häuslicher Gewalt in Untersuchungshaft

Ludwigshafen: Tatverdächtiger nach schwerer häuslicher Gewalt in Untersuchungshaft

 

Nach einem schweren Fall häuslicher Gewalt in Ludwigshafen sitzt ein Tatverdächtiger inzwischen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.

Nach einem schweren Fall häuslicher Gewalt in Ludwigshafen haben die Staatsanwaltschaft Frankenthal und das Polizeipräsidium Rheinpfalz weitere Informationen veröffentlicht. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden ereignete sich die Tat am Dienstag, 26. Mai 2025, in einer Wohnung.

Demnach soll ein Mann seine Lebensgefährtin mit einem Messer bedroht und verletzt haben. Im weiteren Verlauf soll es zudem zu einer Vergewaltigung gekommen sein. Die Frau erlitt nach bisherigen Erkenntnissen leichte körperliche Verletzungen.

Die Geschädigte wandte sich anschließend an die Polizei und erstattete Anzeige. Der Tatverdächtige wurde noch am selben Tag vorläufig festgenommen.

Am 27. Mai 2025 wurde der Mann dem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal erließ dieser Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts der Vergewaltigung. Der Beschuldigte wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei dauern weiterhin an.

Polizei verweist auf Hilfsangebote

Die Polizei weist darauf hin, dass Betroffene häuslicher Gewalt jederzeit Unterstützung und Schutz erhalten können. Neben speziell geschulten Ansprechpartnern bei den Polizeidienststellen stehen auch verschiedene Beratungs- und Hilfsangebote zur Verfügung.

Menschen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, können sich jederzeit an die Polizei oder Beratungsstellen wenden. Hilfe erhalten Betroffene auch über bundesweite Hilfetelefone und regionale Unterstützungsangebote.