Bei einem Zusammenstoß zwischen einer E-Scooter-Fahrerin und einem Radfahrer auf dem Radweg zwischen Böhl und Iggelheim sind beide Beteiligten schwer verletzt worden.
Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstag, 9. Juni 2026, gegen 16 Uhr auf dem Radweg zwischen Böhl und Iggelheim ereignet.
Nach Angaben der Polizei stießen dort ein 64-jähriger Fahrradfahrer und eine 15-jährige Fahrerin eines E-Scooters aus bislang ungeklärter Ursache frontal beziehungsweise seitlich zusammen. Die beiden Verkehrsteilnehmer waren auf dem Radweg in entgegengesetzter Richtung unterwegs.
Beide Beteiligten schwer verletzt
Durch die Wucht des Zusammenstoßes stürzten sowohl der Fahrradfahrer als auch die Jugendliche mit ihrem E-Scooter zu Boden.
Der 64-Jährige erlitt dabei eine schwere Kopfverletzung. Die 15-jährige E-Scooter-Fahrerin zog sich nach bisherigen Erkenntnissen schwere Rückenverletzungen zu.
Rettungskräfte versorgten die beiden Verletzten unmittelbar an der Unfallstelle, bevor sie zur weiteren medizinischen Behandlung in Krankenhäuser gebracht wurden.
Polizei ermittelt zur Ursache
Wie es zu der Kollision auf dem Radweg kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Zeugenhinweise und die Auswertung der Unfallspuren sollen nun helfen, den Ablauf des Geschehens zu rekonstruieren.
Polizei weist auf Helmtragepflicht hin
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 64-jährige Fahrradfahrer keinen Schutzhelm trug.
Die Polizei weist darauf hin, dass Radfahrer zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern zählen. Im Gegensatz zu Insassen von Autos verfügen sie über keine schützende Fahrzeugkarosserie und sind bei Stürzen oder Zusammenstößen den einwirkenden Kräften unmittelbar ausgesetzt.
Ein korrekt sitzender Fahrradhelm kann bei Stürzen schwere Kopfverletzungen verhindern oder deren Folgen deutlich reduzieren. Die Polizei empfiehlt deshalb ausdrücklich, bei jeder Fahrt mit dem Fahrrad einen geeigneten Schutzhelm zu tragen.