Speyer: Verfolgungsfahrt mit Motorrad – Polizei sucht gefährdete Verkehrsteilnehmer

Speyer: Verfolgungsfahrt mit Motorrad – Polizei sucht gefährdete Verkehrsteilnehmer

Speyer: Verfolgungsfahrt mit Motorrad – Polizei sucht gefährdete Verkehrsteilnehmer

Am Montagabend entzog sich ein Motorradfahrer nach riskanten Fahrmanövern im Stadtgebiet einer Polizeikontrolle. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen und Geschädigten.

Nach Angaben der Polizei wurden am Montagabend kurz nach 21 Uhr mehrere Motorräder im Bereich der Stockholmer Straße gemeldet, die dort unter anderem sogenannte Wheelies durchführten. Eine Streife stellte anschließend eine Gruppe aus vier Motorrädern in der Geibstraße fest.

In der Auestraße überholten die vier Motorräder drei Pkw mit stark überhöhter Geschwindigkeit. An der Tullastraße sollte die Gruppe kontrolliert werden, woraufhin ein Motorrad die Flucht ergriff.

Um sich der Kontrolle zu entziehen, überfuhr der Motorradfahrer zunächst eine rot zeigende Ampel an der Kreuzung Tullastraße und Waldseer Straße und setzte seine Fahrt in Richtung Wormser Landstraße fort. Im dortigen Kreuzungsbereich überfuhr er erneut eine rote Ampel in Richtung Landwehrstraße. Ein kreuzender Pkw konnte einen Zusammenstoß nur durch eine Gefahrenbremsung verhindern.

Das Motorrad beschleunigte weiter stark, sodass die Polizeistreife nicht mehr aufschließen konnte. Im Kreuzungsbereich der Iggelheimer Straße wurde abermals eine rote Ampel überfahren. Im Bereich Im Erlich verlor die Streife schließlich den Sichtkontakt und brach die Verfolgung ab.

Bei dem flüchtigen Fahrzeug handelte es sich nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich um ein sogenanntes Naked Bike ohne Teil- oder Vollverkleidung, mit limettengrünen oder gelben Felgen.

Zeugen, die Hinweise zu dem Motorrad oder dessen Fahrer geben können, sowie Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise gefährdet wurden – insbesondere der Fahrer des stark abbremsenden Pkw im Kreuzungsbereich – werden gebeten, sich bei der Polizei Speyer unter der Telefonnummer 06232 137-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zu melden.

Die Ermittlungen dauern an.