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Rheinhessen im Heimatjahrbuch der Stadt Worms 2016

Buchvorstellung am 30. November im Wormser Rathaus/Einführung von Oberbürgermeister Michael Kissel

Rheinhessen steht anlässlich seines 200-jährigen Jubiläums im kommenden Jahr nicht nur bei vielen Veranstaltungen in der Region im Mittelpunkt, sondern auch im elften Wormser Heimatjahrbuch. In einem großen Sonderteil verrät dieses allerlei zur Geschichte Rheinhessens, über seine Bewohner oder den Weinbau in der Region. Am Montag, 30. November, 11 Uhr, wird das neue Heimatjahrbuch im Beisein von Oberbürgermeister Michael Kissel im Wormser Rathaus vorgestellt. Ab dem 1. Dezember ist die knapp 390-seitige Neuerscheinung unter der ISBN 978-3-944380-44-5 zu einem Preis von neun Euro beim Worms-Verlag sowie im Buchhandel erhältlich.

Im kommenden Jahr wird Rheinhessen 200 Jahre alt und feiert Jubiläum mit einer Vielfalt von Veranstaltungen in der ganzen Region. Das elfte Wormser Heimatjahrbuch schließt sich an und bringt einen großen Sonderteil, der sich mit der Geburtsstunde Rheinhessens beschäftigt, mit der Mentalität seiner Bewohner, mit der rheinhessischen Mundart, mit Dichtern und Denkern, den Lebensbedingungen der Region im Wandel, der Bedeutung des Judentums in dieser Zeit, mit der Entwicklung des Weinbaus und der Esskultur, mit dem Postwesen und 200 Jahre Turnen, wobei es nicht nur um Körperertüchtigung geht. Selbstverständlich fehlt auch nicht der Blick auf die Jubiläumsfeierlichkeiten.
Worms kommt in dieser Ausgabe natürlich auch nicht zu kurz. Beispielsweise gibt es ein Porträt von Volker Gallé, dem wohl bekanntesten Rheinhessen, das ihn auch einmal von seiner privaten Seite zeigt. Verstorbene Wormser werden gewürdigt wie der Komponist Friedrich Gernsheim, dessen 100. Todestag sich 2016 jährt, der bedeutende Bildhauer Conrat Meit, an den ein Platz in Neuhausen erinnert, der Radiologe Carl Fried, der in Vergessenheit geraten ist, Jeanette und Ludwig Hirsch, die in USA reüssierten, der Herrnsheimer Sozialdemokrat Josef Frühwein, ein kaum bekannter Verfolgter des Nazi-Regimes, und schließlich geht es auch um Herta Mansbacher bzw. ihren vermeintlichen Bruder. Nicht zuletzt wird die älteste Wormser Familie vorgestellt.
Auch Beiträge zu aktuellen Themen wie der Flüchtlingsproblematik oder der Situation von Sinti und Roma in Worms finden sich im Buch, Ereignisse des vergangenen Jahres, ob aus Kultur, Sport, Umwelt oder Wirtschaft. Der Stadtteil Pfiffligheim wird porträtiert, man erfährt, wie in Worms der Feldhamster geschützt wird, wie die Partnerschaft mit Tiberias funktioniert und vieles mehr. Gedichte, Kurzgeschichten und Erzählungen von Wormser Bürgerinnen und Bürgern erinnern an frühere Zeiten, der Kalender mit Fotos von Rudolf Uhrig und ein Überblick über Worms bezogene Neuerscheinungen ergänzen das 390 Seiten starke, reich bebilderte Jahrbuch.

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