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Mannheim: Spurwechsel auf der Waldstraße endet mit Unfall – 21-Jähriger leicht verletzt

 

Ein mutmaßlich unachtsamer Spurwechsel hat am Samstagabend auf der Mannheimer Waldstraße einen Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden ausgelöst. Ein 21-jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim ereignete sich der Unfall am Samstag, 18. Juli 2026, gegen 19:45 Uhr auf der Waldstraße in Fahrtrichtung Käfertal.

Ein 21-jähriger Fahrer eines Mini sowie eine 71-jährige Fahrerin eines Suzuki befuhren die Waldstraße in gleicher Richtung. Nach bisherigen Ermittlungen kam es infolge eines vermutlich unachtsam durchgeführten Spurwechsels des Mini-Fahrers zur Kollision mit dem Suzuki.

Mini prallt gegen Mittelstreifen

Durch den Zusammenstoß verlor der 21-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Mini prallte gegen die bauliche Mitteltrennung, schleuderte anschließend über die Fahrbahn und kam schließlich auf der Gegenfahrbahn zum Stillstand.

Beim Aufprall wurden zudem zwei Begrenzungselemente aus der Mittelbegrenzung herausgerissen und auf die Fahrbahn geschleudert.

Leichte Verletzungen und Totalschaden

Die 71-jährige Suzuki-Fahrerin blieb unverletzt. An ihrem Fahrzeug entstand Sachschaden.

Der 21-jährige Mini-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Nach einer medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Am Mini entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf rund 13.000 Euro geschätzt.

Polizei ermittelt

Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden vom Polizeirevier Mannheim-Sandhofen geführt.

Hinweis: Ein Spurwechsel darf nur erfolgen, wenn eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist. Bereits kurze Unachtsamkeiten können zu schweren Unfällen führen. Für den 21-jährigen Unfallbeteiligten gilt bis zur abschließenden Klärung des Unfallhergangs die Unschuldsvermutung.

Ludwigshafen: Streit über Fahrweise eskaliert – mehrere sollen 29-Jährigen geschlagen haben

Nach einem Streit über seine Fahrweise soll ein 29-Jähriger in der Ludwigshafener Schulstraße von mehreren Personen angegriffen worden sein. Der leicht verletzte Mann flüchtete anschließend mit seinem Auto.

Mehrere Polizeikräfte wurden am Freitagabend gegen 21 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung in der Schulstraße gerufen. Nach Angaben der Polizeidirektion Ludwigshafen waren zahlreiche Personen an dem Geschehen beteiligt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befanden sich noch mehrere Beteiligte vor Ort. Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte sich zuvor ein Streit über den Fahrstil eines 29-Jährigen entwickelt.

29-Jähriger flüchtet nach Angriff mit dem Auto

Der Mann soll daraufhin von mehreren Personen attackiert und geschlagen worden sein. Anschließend flüchtete er mit seinem Auto vom Ort des Geschehens.

Polizeikräfte trafen den 29-Jährigen wenig später an. Er hatte leichte Verletzungen erlitten. Ob eine medizinische Behandlung erforderlich war, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Mehrere Beschuldigte ermittelt

Die Polizei konnte vor Ort mehrere Beschuldigte feststellen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden gegen mehrere Personen Platzverweise ausgesprochen.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung dauern an. Dabei sollen insbesondere die genauen Tatumstände geklärt werden. Die Polizei sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Angaben zum Ablauf machen können.

So können Zeugen bei einer Auseinandersetzung helfen

  • Wer eine gewalttätige Auseinandersetzung beobachtet, sollte umgehend Hilfe verständigen und den genauen Ort nennen.
  • Zeugen sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen oder allein körperlich eingreifen.
  • Ist die Situation sicher, sollten Verletzte nicht allein gelassen und bei Bedarf mit Erster Hilfe versorgt werden.
  • Beobachtungen zum Ablauf und zu den beteiligten Personen sollten den Einsatzkräften möglichst genau geschildert werden.

Heidelberg: Streit am Imbiss endet mit Hähnchenwurf und geplatzter Bierdos

Ein Streit vor einem Lebensmittelgeschäft in der Heidelberger Altstadt endete mit einem ungewöhnlichen Wurf: Ein Imbiss-Mitarbeiter wurde von Hähnchen und Pommes an der Schulter getroffen und erlitt Schmerzen.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim kam es am Freitagnachmittag gegen 16.20 Uhr in der Fahrtgasse zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 41-jährigen Kunden und dem 37-jährigen Mitarbeiter eines Imbisses.

Hähnchen und Pommes treffen Mitarbeiter

Nach bisherigem Ermittlungsstand warf der offenbar verärgerte Kunde Hähnchen und Pommes gegen die Schulter des Angestellten. Der 37-Jährige erlitt dadurch Schmerzen.

Anschließend nahm der Mann zwei Bierdosen vom Tresen und deutete an, auch diese zu werfen. Stattdessen stellte er die Dosen mit großer Wucht zurück. Dabei platzte eine der Dosen, die andere wurde beschädigt.

Polizei schlichtet den Streit

Der Vorfall wurde auf Video festgehalten. Einsatzkräfte des Polizeireviers Heidelberg-Mitte kamen vor Ort, beendeten die Auseinandersetzung und übernahmen die weiteren Ermittlungen.

So können Zeugen richtig helfen

  • Bei einer aggressiven Auseinandersetzung sollten Zeugen Hilfe verständigen und sich nicht selbst in Gefahr bringen.
  • Ist es sicher möglich, können Betroffene aus dem unmittelbaren Konfliktbereich begleitet werden.
  • Verletzte sollten nicht allein gelassen und bei Bedarf mit Erster Hilfe versorgt werden.
  • Zeugen sollten sich wichtige Einzelheiten merken und ihre Beobachtungen den Einsatzkräften schildern.

Ilvesheim: BMW durchbricht Glasfront eines Reisebüros – 120.000 Euro Schaden

Eine Verwechslung der Fahrstufe hatte in Ilvesheim erhebliche Folgen: Ein BMW fuhr durch die Glasfassade eines Reisebüros. Die 76-jährige Fahrerin erlitt leichte Verletzungen.

Ein missglücktes Parkmanöver hat am Donnerstagmorgen in der Feudenheimer Straße einen Schaden von schätzungsweise 120.000 Euro verursacht. Wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilt, ereignete sich der Unfall kurz vor 9 Uhr auf dem Parkplatz eines Reisebüros.

Eine 76 Jahre alte Autofahrerin wollte dort ihren BMW neu positionieren. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wählte sie dabei versehentlich den Vorwärtsgang, obwohl sie rückwärtsfahren wollte.

BMW fährt durch die Scheiben des Reisebüros

Als die Frau das Gaspedal betätigte, beschleunigte der Wagen in Richtung des Gebäudes. Das Auto durchbrach die verglaste Front und blieb innerhalb des Reisebüros stehen.

Da das Büro zu dieser Zeit noch nicht geöffnet war, befand sich niemand im Inneren. Die Autofahrerin wurde leicht verletzt und noch an der Unfallstelle medizinisch versorgt.

Feuerwehr holt Fahrzeug aus dem Gebäude

Die Feuerwehr Ilvesheim kümmerte sich um die Bergung des BMW. Anschließend wurde das nicht mehr fahrbereite Auto abgeschleppt.

Die Polizei beziffert den Schaden am Fahrzeug und am Gebäude zusammen auf etwa 120.000 Euro. Das Polizeirevier Ladenburg untersucht den genauen Ablauf des Unfalls.

Sicherheit beim Rangieren

  • Vor dem Anfahren sollte überprüft werden, ob die richtige Fahrstufe ausgewählt wurde.
  • Beim Ein- und Ausparken sollte das Fahrzeug langsam bewegt und ausreichend Abstand zu Gebäuden und anderen Hindernissen gehalten werden.
  • Setzt sich ein Auto unerwartet in Bewegung, sollte das Gaspedal sofort entlastet und kontrolliert gebremst werden.

Ludwigshafen: Zwei sollen auf einen Mann eingeschlagen haben – Polizei setzt Taser ein

Nach einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Männern musste ein 29-Jähriger ins Krankenhaus gebracht werden. Bei der anschließenden Kontrolle setzte die Polizei einen Taser gegen einen weiteren Beteiligten ein.

Am Freitagnachmittag gegen 15.45 Uhr wurde der Polizei eine körperliche Auseinandersetzung in der Bismarckstraße gemeldet. Nach Angaben der Polizeidirektion Ludwigshafen sollen dort zwei Personen auf einen weiteren Mann eingeschlagen haben.

Die Einsatzkräfte trafen die drei Beteiligten wenig später in der Ludwigstraße an. Ein 29-Jähriger wies sichtbare Verletzungen auf und wurde zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

31-Jähriger geht aggressiv auf Einsatzkräfte zu

Während der Kontrolle soll sich ein 31-jähriger Beteiligter verbal aggressiv verhalten, laut geschrien und den Polizeieinsatz infrage gestellt haben. Als er anschließend nach Polizeiangaben aggressiv auf die Einsatzkräfte zuging, setzten diese ein Distanzelektroimpulsgerät ein, um einen möglichen Angriff zu verhindern.

Der Mann konnte daraufhin fixiert werden. Die beteiligten Polizeikräfte blieben unverletzt.

Zwei Beteiligte in Polizeigewahrsam

Dem 31-Jährigen und seinem 35-jährigen Begleiter wurden Blutproben entnommen. Beide Männer kamen anschließend in polizeilichen Gewahrsam.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und sucht Zeugen, die Angaben zu der Auseinandersetzung machen können.

So können Zeugen bei Gewalt richtig helfen

  • Wer eine gewalttätige Auseinandersetzung beobachtet, sollte umgehend Hilfe verständigen und den genauen Ort nennen.
  • Zeugen sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen oder allein körperlich eingreifen.
  • Ist die Situation sicher, sollten Verletzte nicht allein gelassen und bei Bedarf mit Erster Hilfe versorgt werden.
  • Wichtige Beobachtungen können den Einsatzkräften später möglichst genau geschildert werden.
Symbolbild: KI-generierte Darstellung brennender Heuballen
Symbolbild: KI-generierte Darstellung brennender Heuballen

Leon-Rot: Mehr als 800 Heuballen in Flammen – Feuerwehr lässt Brand kontrolliert abbrennen

Auf einem Feld bei St. Leon-Rot brennen seit Freitagabend mehr als 800 gelagerte Heuballen. Da ein vollständiges Löschen nicht möglich ist, lässt die Feuerwehr das Feuer kontrolliert abbrennen. Der Einsatz könnte bis Samstagmittag andauern.

Ein großflächiger Heuballenbrand beschäftigt seit Freitagabend, 17. Juli 2026, die Feuerwehr bei St. Leon-Rot. Das Feuer auf einem Feld nahe der Rheinstraße wurde gegen 19.22 Uhr über die Rettungsleitstelle gemeldet.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim sind mehr als 800 gelagerte Heuballen von den Flammen betroffen. Durch den Brand kommt es zu einer starken Rauchentwicklung, die auch in umliegenden Gemeinden wahrnehmbar sein kann.

Vollständiges Löschen derzeit nicht möglich

Wegen der großen Menge brennenden Materials ist ein vollständiges Ablöschen nach aktuellem Stand nicht möglich. Die Feuerwehr lässt die Heuballen deshalb kontrolliert abbrennen.

Der Einsatz wird voraussichtlich noch mehrere Stunden dauern. Nach Einschätzung der Einsatzkräfte könnte der Brand erst gegen Samstagmittag vollständig erloschen sein.

Rauch kann umliegende Gemeinden beeinträchtigen

Eine unmittelbare Gefährdung für Anwohner besteht nach Angaben der Polizei derzeit nicht. Dennoch kann die Rauchentwicklung in den umliegenden Gemeinden zu Geruchs- und Sichtbeeinträchtigungen führen.

Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf einen hohen fünfstelligen Betrag beziffert.

Brandursache noch ungeklärt

Wie das Feuer entstanden ist, ist bislang nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Zeugen, die Beobachtungen im Bereich des Feldes gemacht haben oder Hinweise zur Entstehung des Brandes geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Wiesloch unter der Telefonnummer 06222 57090 zu melden.

Hinweise bei starker Rauchentwicklung

  • Bei deutlich wahrnehmbarem Rauch sollten Fenster und Türen vorsorglich geschlossen bleiben.
  • Lüftungs- und Klimaanlagen sollten ausgeschaltet werden, wenn Rauch in Gebäude gelangen könnte.
  • Der Einsatzbereich und die Zufahrtswege der Feuerwehr sollten freigehalten werden.
  • Anweisungen der Einsatzkräfte sind zu beachten.

Mannheim: Autofahrer stoppt Mercedes nach mutmaßlicher Unfallflucht in der Kunststraße

Nach einem verbotenen Überholmanöver in der Mannheimer Kunststraße soll ein Mercedes-Fahrer einen Skoda gestreift und seine Fahrt fortgesetzt haben. Der andere Autofahrer folgte ihm und stoppte ihn schließlich am Kaiserring.

Bei einem Verkehrsunfall in der Mannheimer Innenstadt ist am Donnerstagmorgen ein geschätzter Gesamtschaden von 17.500 Euro entstanden. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim ereignete sich die Kollision gegen 9.20 Uhr in der Kunststraße auf Höhe des Quadrats N 7, 6.

Ein 34 Jahre alter Mercedes-Fahrer soll einen vor ihm fahrenden Skoda verbotswidrig rechts über den Radweg überholt und dabei das Fahrzeug des 56-jährigen Skoda-Fahrers gestreift haben.

Skoda-Fahrer folgt dem Mercedes bis zum Kaiserring

Nach dem Zusammenstoß soll der 34-Jährige seine Fahrt fortgesetzt haben. Der Skoda-Fahrer folgte dem Mercedes den Angaben zufolge und verständigte währenddessen die Polizei.

Am Kaiserring gelang es dem 56-Jährigen demnach, den Mercedes-Fahrer an der Weiterfahrt zu hindern. Eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Oststadt kam anschließend vor Ort.

Schaden auf 17.500 Euro geschätzt

Den bei der Kollision entstandenen Gesamtschaden beziffert die Polizei auf etwa 17.500 Euro. Gegen den Mercedes-Fahrer wird wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht ermittelt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Richtiges Verhalten nach einem Verkehrsunfall

  • Unfallbeteiligte müssen an der Unfallstelle bleiben und die erforderlichen Angaben ermöglichen.
  • Wer beobachtet, dass sich ein Beteiligter entfernt, sollte sich Kennzeichen, Fahrzeugtyp, Farbe und Fahrtrichtung merken.
  • Von riskanten Verfolgungsmanövern sollte abgesehen werden. Beobachtungen können unmittelbar der Polizei mitgeteilt werden.