Karlsruhe: Betrug in sechsstelliger Höhe – Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Karlsruhe: Betrug in sechsstelliger Höhe – Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Karlsruhe: Betrug in sechsstelliger Höhe – Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Bei einem groß angelegten Betrugsverfahren haben Ermittler zwei Tatverdächtige festgenommen. Der Schaden soll sich nach aktuellen Schätzungen im oberen sechsstelligen Bereich bewegen.

Im Rahmen eines umfangreichen Betrugsverfahrens haben Beamte der Kriminalpolizei in Karlsruhe am Donnerstagmorgen mehrere Objekte in der Stadt sowie im Großraum Karlsruhe durchsucht. Dabei wurden zwei Tatverdächtige festgenommen. Es handelt sich um einen 34-jährigen Mann und eine 33-jährige Frau, die sich inzwischen in Untersuchungshaft befinden. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen betrieben die beiden Beschuldigten ein Unternehmen, das Tresorfächer zur vermeintlich anonymen Aufbewahrung von Wertgegenständen anbot. Mindestens fünf Geschädigte mieteten diese Fächer an und lagerten dort Wertgegenstände ein. Als ihnen der Zugriff auf ihre Tresorfächer nicht mehr möglich war, erstatteten sie Strafanzeige. Im Zuge der Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass die beiden Tatverdächtigen die Schließfächer geleert und die darin befindlichen Gegenstände selbst an sich gebracht haben sollen. Bei den anschließenden Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte zahlreiche elektronische Geräte, Bargeld sowie weitere mutmaßliche Beweismittel sicher. Der entstandene Schaden wird nach aktuellen Schätzungen im oberen sechsstelligen Bereich angesiedelt. Die beiden vorläufig festgenommenen Personen wurden am Donnerstagmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem zuständigen Haftrichter des Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt. Dieser erließ jeweils Haftbefehl und ordnete den Vollzug der Untersuchungshaft an. Die Ermittler bitten mögliche weitere Geschädigte oder Personen, die Angaben zu den geschilderten Sachverhalten machen können, sich bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0721 666 5555 zu melden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei rät, bei Angeboten zur sicheren oder anonymen Aufbewahrung von Wertgegenständen auf Seriosität, rechtliche Absicherung und transparente Vertragsbedingungen zu achten.

Quelle:  Pressemitteilung vom 19.12.2025, POL-KA.