Ein Leser aus Heidelberg beobachtet mit Sorge das Verhalten mancher Radfahrer im Straßenverkehr und fordert mehr Rücksichtnahme sowie gesellschaftliche Verantwortung.
Leserbrief von Enrico W. Arndt, Heidelberg
„Wir haben den besonnenen Radfahrer, der mit Kopf und Verstand von A nach B fährt, den überheblichen Kleingeist-E-Bike-Raser und den Pedal-Rambo, der seine Aggressionen auslässt und den Straßenverkehr zum persönlichen Kampfgebiet erklärt.
Diese Art nimmt leider immer mehr zu und macht für uns Normalos das Radfahren lebensgefährlich. Mir fehlen oft die Worte, zuzusehen, mit welcher Angriffslust sich einige Zeitgenossen täglich auf ihren zwei Rädern durch die Stadt kämpfen und auch mit welchen enormen Geschwindigkeiten ein paar Wahnsinnige mit ihrem E-Lastenrad zur Gefahr für die Allgemeinheit werden.
Liebe Mitbürger, die Ampeln sind kein Startsignal zu einem Rennen um Leben und Tod! Bitte etwas mehr gesellschaftliche Verantwortung – das nächste Kind, das überfahren wird, könnte Ihres sein!
‚Stultorum infinitus est numerus.‘“
Enrico W. Arndt
Heidelberg
Anregung für eine Leserumfrage
Der Verfasser des Leserbriefs regt an, das Thema im Rahmen einer Straßenumfrage aufzugreifen. Eine Befragung von Passanten zu den Themen Verkehrssicherheit, Rücksichtnahme zwischen Radfahrern, Fußgängern und Autofahrern sowie zur zunehmenden Nutzung von E-Bikes und Lastenrädern könnte auf großes Interesse in der Bevölkerung stoßen und eine spannende Diskussionsgrundlage für die Leserschaft bieten.
Wie erleben Sie das Miteinander von Radfahrern, Fußgängern und Autofahrern in Ihrer Stadt? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Vorschläge für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.