Leimen: Schockanrufe durch Betrüger – Polizei warnt vor perfider Masche

Leimen: Schockanrufe durch Betrüger – Polizei warnt vor perfider Masche

Leimen: Schockanrufe durch Betrüger – Polizei warnt vor perfider Masche

In Leimen versuchten Betrüger mit sogenannten Schockanrufen an hohe Geldsummen zu gelangen. Die Angerufenen reagierten richtig – ein Schaden entstand nicht.

Nach Angaben der Polizei erhielten am Mittwochmittag mehrere lebensältere Menschen in Leimen Anrufe von bislang unbekannten Tätern.

Ein Mann gab sich dabei als Professor einer Klinik aus und behauptete, die Tochter der Angerufenen befinde sich wegen einer schweren Krebserkrankung im Endstadium in Behandlung.

Hohe Geldforderung vorgetäuscht

Für ein angeblich lebensrettendes Medikament, das nur in der Schweiz erhältlich sei, sollten die Betroffenen einen sechsstelligen Eurobetrag bezahlen.

Im weiteren Verlauf wurde das Gespräch an eine Frau übergeben, die gezielt nach Bargeld, Schmuck und weiteren Wertsachen fragte.

Angerufene reagieren richtig

Die Angesprochenen wurden misstrauisch und beendeten die Gespräche rechtzeitig. Nach derzeitigem Stand entstand in keinem Fall ein finanzieller Schaden.

Polizei warnt vor Betrugsmasche

Die Polizei weist darauf hin, dass es sich bei solchen Anrufen um eine bekannte Betrugsform handelt, bei der gezielt emotionale Ausnahmesituationen ausgenutzt werden.

Prävention: Geben Sie am Telefon niemals persönliche Daten oder Geld heraus. Beenden Sie verdächtige Gespräche sofort und kontaktieren Sie im Zweifel die Polizei unter 110.
Tipp: Sprechen Sie mit Angehörigen über solche Betrugsmaschen. Aufklärung schützt – insbesondere ältere Menschen sind häufig Ziel solcher Anrufe.